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	<title>Die&#124;Entwickler</title>
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		<title>Recht auf Wasser: Botswanas Buschleute gehen in Berufung</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 12:43:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Botswanas Buschleute kämpfen für ihr Recht auf Wasser]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin.(survivalinternational) – Botswanas indigene Buschleute haben Berufung gegen ein Urteil des Obersten Gerichtshofs eingelegt, das ihnen den Zugang zu Wasser auf ihrem angestammten Land verweigert. Damit wollen die Buschleute Zugang zu einem Brunnen erhalten, den die Regierung während der Vertreibungen im Jahr 2002 versiegelt und verschlossen hatte.</p>
<p>Im Juli hatte Richter Walia die Klage der Buschleute abgelehnt, einen Brunnen auf ihrem Land innerhalb des Central Kalahari Game Reserve nutzen zu dürfen. Der Richter äußerte damals Verständnis für die Position der botswanischen Regierung, dass die Buschleute “infolge der Wahl eines sehr entlegenen Siedlungsgebiets” für jede hiermit verbundene Unannehmlichkeit selbst verantwortlich seien.</p>
<p>Das Urteil erging eine Woche bevor die Vereinten Nationen das Recht auf Wasser zu einem grundlegenden Menschenrecht erklärten. Scharfe Kritik äußerte auch die African Commission on Human and Peoples’ Rights, Afrikas wichtigste Menschenrechts-Institution. Den Buschleuten werde das “Recht zu leben” vorenthalten, welches in der Afrikanischen Menschenrechtscharta verankert sei.</p>
<p>Im Jahr 2002 vertrieb Botswanas Regierung die Buschleute von ihrem Land. Der Oberste Gerichtshof erklärte die Vertreibung für illegal und verfassungswidrig. Trotz der Gerichtsentscheidung verhindert die Regierung jedoch weiterhin eine Rückkehr der Indigenen in ihre Heimat, indem sie ihnen den Zugang zu einem Brunnen untersagt, auf deren Wasser sie angewiesen sind. Ohne diesen sind sie zu beschwerlichen Reisen gezwungen, um Wasser von außerhalb des Reservats zu holen.</p>
<p>Die Buschleute haben Rechtsmittel eingelegt, um Zugang zu dem Brunnen zu erhalten, welchen die Regierung während der Vertreibungen im Jahr 2002 versiegelt und verschlossen hatte. Obwohl die Buschleute erklärt haben, den Betrieb der Quelle selbst zu finanzieren, behauptet die Regierung, hierfür sei eine Genehmigung erforderlich. Diese wird aber verweigert.</p>
<p>Zugleich hat die Regierung neue Wasserlöcher für Wildtiere in dem Schutzgebiet angelegt und ein Luxus-Camp inklusive Pool für Touristen auf dem Land der Buschleute genehmigt. Außerdem soll der Betrieb einer Diamantenmine grünes Licht erhalten, die in der Nähe einer Siedlung der Buschleute gelegen ist.</p>
<p>Botswanas Präsident Ian Khama, Vorstandmitglied der Umweltschutzorganisation Conservation International, hat die Lebensweise der Buschleute als eine “archaische Fantasie” bezeichnet.</p>
<p>Jumanda Gakelebone, Sprecher der Buschleute, erklärte: “Wie alle Menschen können wir nicht ohne Wasser leben. Unter dem Auge der Öffentlichkeit fordern wir Buschleute unser grundlegendes Menschenrecht.”</p>
<p>Bildquelle: lurw, <a href="http://twitter.com/lurw" target="_blank">http://twitter.com/lurw</a>; via <a href="http://www.flickr.com/photos/lurw/4069677486/" target="_blank">flickr</a></p>
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		<title>Kinderarmut hat Langzeitwirkung: Zu Umfang und Ursachen in Entwicklungsländern</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 10:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderarmut]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Umfang und die Ursachen von Kinderarmut sind in der bisherigen entwicklungsstrategischen Literatur allenfalls als Seitenaspekt der allgemeinen Armutsanalyse behandelt worden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>GIGA Focus Global </em>(8/2010)<br />
von <a href="http://staff.giga-hamburg.de/betz" target="_blank">Joachim Betz</a> und <a href="http://staff.giga-hamburg.de/neff" target="_blank">Daniel Neff</a></p>
<p><strong>Kostenloser Download unter: <a href="http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/global" target="_blank">www.giga-hamburg.de/giga-focus/global</a></strong></p>
<p>Der Umfang und die Ursachen von Kinderarmut sind in der bisherigen entwicklungsstrategischen Literatur allenfalls als Seitenaspekt der allgemeinen Armutsanalyse behandelt worden. Erst in den letzten Jahren wurden die gegenüber der Armut von Erwachsenen unterschiedlichen Ursachen von Kinderarmut stärker beachtet. Zu dieser stärkeren Wahrnehmung haben auch der Einsatz von Kindersoldaten in Bürgerkriegen, die anhaltende Diskussion über Kinderarbeit in Entwicklungsländern und die zunehmende Zahl von AIDS-Waisen beigetragen.</p>
<p><strong>Analyse</strong><br />
ILO, UNICEF und Nichtregierungsorganisationen haben verspätet begonnen, Kinderarmut zu definieren und zu quantifizieren, ihre Ursachen zu bestimmen sowie Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Beschäftigung mit Kinderarmut ist ein Nachzügler der allgemeinen Armutsdebatte und wird von den einschlägigen internationalen Organisationen sicher auch im Eigeninteresse betrieben. Die neue Diskussion macht aber deutlich, dass ihr eigenständige Aufmerksamkeit gebührt.</p>
<p>—    Kinderarmut definiert sich insbesondere durch das Fehlen einer Umgebung, in der Kinder gesund – das heißt körperlich und seelisch geschützt – ihr Potenzial entfalten können.<br />
—    Einige Indikatoren von Kinderarmut haben sich seit Anfang der 1990er Jahre nur langsam verbessert; die Entwicklung in etlichen Staaten war also nur begrenzt „kinderfreundlich“.<br />
—    Die Ursachen von Kinderarmut sind nur zum Teil die finanzielle Armut von Familien. Auch die Verteilung von Gütern innerhalb der Familie und deren notwendige Ergänzung durch staatliche Bildungs- und Gesundheitsleistungen müssen berücksichtigt werden.<br />
—    Als zusätzliche und bedeutsame Ursachen und Effekte von Kinderarmut können gesellschaftlicher Ausschluss, die Vernachlässigung von Mädchen, die Verbreitung von AIDS, Kinderarbeit/ Kinderhandel und Bürgerkriege identifiziert werden.<br />
—    Entscheidend ist, dass die Folgen von Kinderarmut – etwa körperliche und geistige Unterentwicklung als Folge von Unter- bzw. Mangelernährung – oftmals unumkehrbar sind. Deshalb muss die Bekämpfung von Kinderarmut im kritischen Zeitfenster der (frühen) Kindheit ansetzen.</p>
<p>Das GIGA gibt Focus-Reihen zu Afrika, Asien, Lateinamerika, Nahost sowie  zu globalen Fragen heraus.<br />
Kostenloser Zugang zu allen Heften über:<a href="http://www.giga-hamburg.de/giga-focus"> </a><a href="http://www.giga-hamburg.de/giga-focus" target="_blank">www.giga-hamburg.de/giga-focus</a>.</p>
<p><a href="http://www.epo.de/pressemitteilungen/wp-content/uploads/2010/08/gf_global_cover.jpg"><img src="http://www.epo.de/pressemitteilungen/wp-content/uploads/2010/08/gf_global_cover-213x300.jpg" alt="" width="149" height="210" /></a></p>
<p>Bildquelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/ritman/" target="_blank">Martin Neuhof, martin-neuhof.com</a>; via <a href="http://www.flickr.com/photos/ritman/3712972483/" target="_blank">flickr</a></p>
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		<title>Erstausstrahlung der entwicklungspolitischen Magazinsendung „Draufsicht“</title>
		<link>http://entwickler-netz.de/blog/2010/08/26/erstausstrahlung-der-entwicklungspolitischen-magazinsendung-%e2%80%9edraufsicht%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 15:26:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) strahlt am Dienstag den 31. August um 20 Uhr auf ALEX zum ersten Mal die entwicklungspolitische Magazinsendung „Draufsicht“ aus. Die Sendung entsteht mit ehrenamtlich engagierten jungen Erwachsenen, die in ihren Beiträgen die Millenniumsentwicklungsziele (Millennium Development Goals, MDGs) vorstellen und kritisch begleiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(<a href="http://www.sodi.de/" target="_blank">SODI</a>)</p>
<h3>Der Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) strahlt am Dienstag den 31. August um 20 Uhr auf ALEX zum ersten Mal die entwicklungspolitische Magazinsendung „Draufsicht“ aus. Die Sendung entsteht mit ehrenamtlich engagierten jungen Erwachsenen, die in ihren Beiträgen die Millenniumsentwicklungsziele (Millennium Development Goals, MDGs) vorstellen und kritisch begleiten.</h3>
<p>Die Berliner Nichtregierungsorganisation SODI produziert gemeinsam mit einer jungen ehrenamtlichen Redaktionsgruppe die 15-minütige Magazinsendung „Draufsicht“. Das Magazin stellt die acht Millenniumsentwicklungsziele – Zielvorgaben der Weltgemeinschaft zur globalen Armutsbekämpfung bis zum Jahr 2015 – vor. Die junge Redaktion beleuchtet kritisch die Fortschritte der Zielerreichung und schlägt die Brücke vom globalen Norden in den Süden.</p>
<p>Aktuell hungern weltweit eine Milliarde Menschen – so viele wie seit 1970 nicht mehr. Entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen bewerten die Bemühungen zur Erreichung der acht MDGs, darunter auch die Halbierung des weltweiten Hungers, als ungenügend. 2008 wurden weltweit 119,8 Milliarden US-Dollar für die Bekämpfung von Hunger und Armut eingesetzt, für Rüstung jedoch 1,464 Billionen – 12 Mal mehr. Die Weltgemeinschaft vergisst die Armen und Ärmsten.</p>
<p>„Worüber nicht berichtet wird, das findet nicht statt. Genau das wollen wir mit unserer Sendung ändern“, erläutert Ettina Zach, Sendungsverantwortliche und Referentin bei SODI, das Ziel der Sendung. Laut einer Umfrage der EU-Kommission in allen Mitgliedsländern gab jeder fünfte der befragten Deutschen an, von den MDGs bereits gehört zu haben, nur jeder 25ste wusste auch, was tatsächlich damit gemeint sei. „Wir möchten ein kritisches Bewusstsein schaffen für globale Probleme, internationale Lösungsansätze und Alternativen. Viel mehr Menschen müssen sich für die Erreichung der MDGs einsetzen. Dazu braucht es mehr und vor allem auch andere Informationen“, so Ettina Zach weiter.</p>
<p>In kostenlosen Workshops hat ALEX, der neue Offene Kanal Berlin, die Redaktionsmitglieder zu „ALEX-ProduzentInnen“ ausgebildet. Die Bürgermedienplattform ALEX erreicht über das Kabelnetz rund 1,3 Millionen Berliner Haushalte, über den  Online-Livestream monatlich 8000 Zuseher.</p>
<p>Ausgestrahlt wird „Draufsicht“ jeden letzten Dienstag im Monat um 20 Uhr. Das Fernsehprogramm von ALEX ist zu empfangen im analogen Berliner Kabelnetz auf Sonderkanal 8 (Kabel Deutschland) und über den Livestream unter <a href="http://www.alex-berlin.de/tv" target="_blank">www.alex-berlin.de/tv</a>.</p>
<p>Weitere Informationen zu „Draufsicht“ finden Sie unter <a href="http://entwickler-netz.de/mitmachen/tvwerkstatt/" target="_blank">http://entwickler-netz.de/mitmachen/tvwerkstatt/</a>, weitere Informationen zu ALEX unter <a href="http://www.alex-berlin.de/" target="_blank">www.alex-berlin.de</a>.</p>
<p>-&gt; Ihre Ansprechpartnerin: Ettina Zach, Referentin für Kampagnen- und Bildungsarbeit, Telefon: 030 928 6047,</p>
<p>Email: e. zach[at]sodi.de</p>
<p>-&gt; Der Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) ist eine Nichtregierungsorganisation, die Selbsthilfeprojekte der Entwicklungszusammenarbeit in Asien, Afrika und Lateinamerika realisiert sowie humanitäre Hilfe in Osteuropa leistet. Seit 1990 hat SODI über 900 Projekte im Wert von 63 Millionen Euro auf vier Kontinenten verwirklicht. Der Verein bekommt seit 1994 das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen verliehen.</p>
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		<title>„Globales Lernen“ geht auch in diesem Schuljahr wieder an Berliner Schulen</title>
		<link>http://entwickler-netz.de/blog/2010/08/24/%e2%80%9eglobales-lernen%e2%80%9c-geht-auch-in-diesem-schuljahr-wieder-an-berliner-schulen/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 13:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
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		<category><![CDATA[NGO]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung und der Berliner entwicklungspolitische Ratschlag haben auch im beginnenden Schuljahr 2010/2011 eine Liste veröffentlicht, mit der sie den Berliner Schulen 29 Nichtregierungsorganisationen (NRO), die Globales Lernen anbieten, zur Zusammenarbeit empfehlen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(BER e.V.)</p>
<p>Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung und der Berliner entwicklungspolitische Ratschlag haben auch im beginnenden Schuljahr 2010/2011 eine Liste veröffentlicht, mit der sie den Berliner Schulen 29 Nichtregierungsorganisationen (NRO), die Globales Lernen anbieten, zur Zusammenarbeit empfehlen. Damit stehen neben den bisherigen fünf weitere NRO auf der Empfehlungsliste.</p>
<p>„Wir empfehlen den Schulen kompetente und vertrauenswürdige Nichtregierungsorganisationen“, sagt Bildungssenator Zöllner. „Damit erleichtern wir den Schulen den Zugang zu Kompetenzen und Lehrinhalten, die zur Orientierung in einer globalisierten Welt hilfreich und von Bedeutung sind.“ Globales Lernen müsse stärker in den schulischen Alltag integriert werden, so Alexander Schudy, Geschäftsführer des Berliner entwicklungspolitischen Ratschlags, dem Verband der Berliner entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen: „Ich hoffe daher, dass die Schulen die Empfehlungsliste und die Angebote der NRO nutzen.“</p>
<p>Der BER und die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung hatten im Dezember 2008 eine „Rahmenvereinbarung zur Kooperation von Schule und Nichtregierungsorganisationen“ unterzeichnet. Die Liste konkretisiert diese Vereinbarung. Damit sollen vor allem auch die Ganztagsschulen leichte Kontaktmöglichkeitenn zu außerschulischen Kooperationspartnern bekommen.</p>
<p>Weitere Rahmenvereinbarungen wurden im Juli mit der Liga der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege sowie dem Landesjugendring unterzeichnet, weitere werden mit den bezirklichen Einrichtungen (Musikschulen und Volkshochschulen) erarbeitet: „Dabei konnten wir auf die Erfahrungen mit den entwicklungspolitischen NRO zurückgreifen,“ so Zöllner.</p>
<p>Ob es um die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung eines PCs in China, den Alltag eines Kindes in Sierra Leone oder um die Weltreise einer Jeans in den transnationalen Produktionsketten geht – Globales Lernen macht die Zusammenhänge in der Welt für Kinder und Jugendliche verständlich und motiviert sie zum Verstehen der eigenen Position sowie zum solidarischen Handeln in der Weltgesellschaft.</p>
<p>Kontakt:</p>
<p>Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung . Otto-Braun-Straße 27, 10178 Berlin . <a href="http://www.berlin.de/sen/bwf/" target="_blank">www.berlin.de/sen/bwf</a> . Fon 030 90227 5681 . FAX 030 90227 5020 . eMail: pressestelle[at]senbwf.berlin.de . Ansprechpartner: Reinhold Reitschuster</p>
<p>Berliner entwicklungspolitischer Ratschlag (BER e.V.), Greifswalder Str. 4 . 10405 Berlin . <a href="http://www.ber-ev.de/" target="_blank">www.ber-ev.de</a> . Fon 030 42851587 . FAX 030 4985 5381 . eMail: buero[at]ber-ev.de . Ansprechpartner: Alexander Schudy</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bundes­entwicklungs­minister Dirk Niebel bricht zu Mongoleireise auf</title>
		<link>http://entwickler-netz.de/blog/2010/08/19/bundes%c2%adentwicklungs%c2%administer-dirk-niebel-bricht-zu-mongoleireise-auf/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 07:32:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Niebel]]></category>
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		<category><![CDATA[Mongolei]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel bricht heute zu einem fünftägigen Mongoleibesuch auf. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(<a href="http://www.bmz.de/de/presse/aktuelleMeldungen/2010/august/20100818_pm_134_mongolei/index.html" target="_blank">BMZ</a>)</p>
<p>Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel bricht heute zu einem fünftägigen Mongoleibesuch auf. Im Zentrum der Reise werden neben hochrangigen politischen Gesprächen Besuche in vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanzierten Vorhaben stehen.</p>
<p>Vor dem Abflug sagte Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel: &#8220;Wir feiern in diesem Jahr das 20. Jubiläum des erfolgreichen Systemwandels von der Einparteienherrschaft zur parlamentarischen Demokratie, zu dem ich die Mongolei beglückwünschen möchte. Ein wichtiger Fortschritt gerade in diesem Jahr war das vom Präsidenten verhängte Moratorium zur Todesstrafe, dem die endgültige Abschaffung baldmöglichst folgen sollte.&#8221;</p>
<p>Niebel weiter: &#8220;Wichtige Herausforderungen wie die Bekämpfung der Korruption, die nachhaltige Reduzierung der Armut und die breitenwirksame, umweltverträgliche Nutzung der Rohstoffvorkommen im Land bleiben bestehen. Bei diesen Herausforderungen wird das <abbr title="Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung">BMZ</abbr> die Mongolei auch weiterhin eng unterstützen.&#8221;</p>
<p>Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel wird während seines Besuchs unter anderem mit Premierminister Batbold, Finanzminister Bayartsogt und Außenminister Zandanshatar zusammentreffen, Vorhaben der mongolischdeutschen Entwicklungszusammenarbeit besichtigen, Gespräche mit Projektpartnern führen und sich mit Vertretern der deutschen Politischen Stiftungen in der Mongolei treffen. Begleitet wird er von Vertretern der deutschen Wirtschaft und Zivilgesellschaft.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Niebel trifft Geschäftsführer der Internationalen Impfallianz</title>
		<link>http://entwickler-netz.de/blog/2010/08/18/niebel-trifft-geschaftsfuhrer-der-internationalen-impfallianz/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 07:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Niebel]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Impfallianz]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel traf heute in Berlin den Geschäftsführer der Internationalen Impfallianz (GAVI), Julian Lob-Levyt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bmz.de/" target="_blank">(www.bmz.de)</a></p>
<p>Berlin. – Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel traf heute in Berlin den Geschäftsführer der Internationalen Impfallianz (GAVI), Julian Lob-Levyt. Niebel sagte nach dem Gespräch: “Die Arbeit der Internationalen Impfallianz ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Verbesserung der Kindergesundheit und der Senkung der Kindersterblichkeit. Sie zeigt vorbildlich, wie Privatwirtschaft, Zivilgesellschaft und Regierungen zusammenarbeiten.”</p>
<p>Die GAVI Allianz hat nach von der WHO bestätigten Angaben durch die Ausweitung des Impfschutzes seit 2000 dazu beigetragen, mehr als 250 Millionen Kinder zu impfen und über 5 Millionen Kinder vor dem Tod zu bewahren. Impfstoffe wie die Hepatitis-Vakzine oder Impfungen gegen Kinderkrankheiten oder Hirnhautentzündung sind heute Bestandteil der Routineimpfungen in den ärmsten Ländern der Welt.</p>
<p>Die GAVI-Allianz hat dabei auch den Markt angeregt: So gibt es heute mehr Impfstoffhersteller auch außerhalb der Industrieländer und damit mehr Wettbewerb. Impfstoffpreise sind gesunken, Impfstoffe dabei zuverlässiger verfügbar, und Investitionen in die Erforschung neuer Impfstoffe sind rentabler geworden.</p>
<p>Die Bundesregierung fördert die GAVI Alliance seit 2006 jährlich mit 4 Mio. € aus dem Haushalt des BMZ.</p>
<p>Bildquelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/streetpreacher/" target="_blank">streetpreacher83</a>, via <a href="http://www.flickr.com/photos/streetpreacher/2333029429/sizes/z/in/photostream/" target="_blank">flickr</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Anpassung an die Ungewissheit – Afrikas Landwirtschaft im Klimawandel</title>
		<link>http://entwickler-netz.de/blog/2010/08/18/anpassung-an-die-ungewissheit-%e2%80%93-afrikas-landwirtschaft-im-klimawandel/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 07:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Agrarsektor soll in den internationalen Klimaverhandlungen als Schlüsselsektor anerkannt werden, da die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel, vor allem in Subsahara-Afrika, ein drängendes Problem darstellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GIGA)</p>
<p><strong>Ausgabe 5/2010 des GIGA <em>Focus</em> Afrika</strong> ist erschienen und steht  unter<a href="http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/afrika"><br />
</a><a href="http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/afrika" target="_blank">www.giga-hamburg.de/giga-focus/afrika</a><br />
zum Herunterladen bereit:</p>
<p><strong>Anpassung an die Ungewissheit – Afrikas  Landwirtschaft im Klimawandel</strong><br />
<em>Christine Chemnitz und Heike Höffler</em></p>
<p>„Landwirtschaft kann Teil der Lösung sein“, so die Botschaft der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (Food and Agricultural Organization of the United Nations, FAO) zum Auftakt des Bonner Zwischengipfels der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) im Mai 2010. Der Agrarsektor soll in den internationalen Klimaverhandlungen als Schlüsselsektor anerkannt werden, da die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel, vor allem in Subsahara-Afrika, ein drängendes Problem darstellt. Im August 2010 ist allerdings auch der zweite Bonner Zwischengipfel in Vorbereitung auf die Vertragsstaatenkonferenz im Dezember in Cancun (Mexico) diesbezüglich ergebnislos verlaufen.</p>
<p><strong>Analyse</strong><br />
Afrikas Beitrag zum weltweiten Klimawandel ist sehr gering, jedoch der Kontinent von den Auswirkungen des Klimawandels besonders negativ betroffen. Aufgrund der Klimaveränderungen wird es in der afrikanischen Landwirtschaft zukünftig schwerwiegende Produktionseinbrüche geben, durch die Armut und Hunger zunehmen werden. Die Finanzierung der notwendigen Anpassungsleistungen an den Klimawandel hinkt den internationalen Zusagen hinterher und verzögert Anpassungsmaßnamen im ländlichen Afrika.</p>
<p>—    Trotz der noch unsicheren Modellrechnungen zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die landwirtschaftliche Produktion in Afrika besteht weitgehende Einigkeit darüber, dass es zu Temperaturanstieg, Wüstenbildung und häufigeren Extremwetterlagen kommen wird.</p>
<p>—    Der Klimawandel wird entscheidende Entwicklungshemmnisse wie Armut, Hunger und Mangelernährung im ländlichen Afrika verstärken. Eine erfolgreiche Anpassung an die Klimaveränderungen erfordert einen komplexen Prozess, der agrarökologisch-technische, wirtschaftliche, sozialpolitische und politisch-institutionelle Innovationen beinhaltet.</p>
<p>—    Zugleich besteht ein hoher Zeitdruck für die notwendigen Anpassungsmaßnahmen, da erfolgreiche Innovationen in den kleinbäuerlichen Produktionssystemen Afrikas mindestens zehn Jahre bis zu ihrer flächendeckenden Übernahme benötigen.</p>
<p>—    Die finanzielle Unterstützung für Afrikas Anpassung an den Klimawandel durch die Industrieländer, die maßgeblich für die Klimaveränderungen verantwortlich sind, ist bisher nicht ausreichend. Die bi- und multilateralen Zahlungen blieben weit hinter den Zusagen zurück.</p>
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<p>Alle Reihen des GIGA Focus (Afrika, Asien, Lateinamerika, Nahost, Global): <a href="http://www.giga-hamburg.de/giga-focus" target="_blank">www.giga-hamburg.de/giga-focus</a>.</p>
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<p>Bildquelle: <a title="Jchetan bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/jchetan/" target="_blank">Jchetan</a></p>
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		<title>Die neue Unverbindlichkeit – Können die Millenniumsziele noch gerettet werden?</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 12:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltweit]]></category>
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		<category><![CDATA[UN]]></category>

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		<description><![CDATA[Podiumsdiskussion des Hamburger Freundeskreises der Welthungerhilfe und des GIGA:
Dienstag, 21. September, von 18:30-20:00,  Ort: Bucerius Law School]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Welthungerhilfe, GIGA)</p>
<p>Podiumsdiskussion des Hamburger Freundeskreises der <a href="http://www.welthungerhilfe.de/" target="_blank">Welthungerhilfe</a> und  des <a href="http://www.giga-hamburg.de/" target="_blank">GIGA</a>:<br />
Dienstag, 21. September, von 18:30-20:00,  Ort: Bucerius Law School</p>
<p>Vor zehn Jahren, im September 2000, verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Millenniumentwicklungsziele. Bis 2015 sollte die als Meilenstein gefeierte globale Entwicklungsagenda verwirklicht sein. Vom 20.-22.09.2010 findet bei den UN in New York ein hochrangiges Treffen der Regierungen zur Überprüfung der Umsetzung statt („Weltarmutsgipfel“). Schon jetzt ist klar, dass die Zwischenbilanz weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Was sind die Hindernisse, die Fortschritte erschweren? Welche Ansätze, welche Programme und welche Politiken sind notwendig, um die Ziele schneller zu erreichen? Welche Faktoren sind auf Dorfebene entscheidend? Wie muss eine aktionsorientierte Agenda für die nächsten fünf Jahre aussehen, um ein globales Versagen noch abzuwenden? Und was kann man von den Millenniumsdörfern der Welthungerhilfe lernen, etwa von Sodo in Äthiopien, das vom Hamburger Freundeskreis unterstützt wird? Diese und andere Fragen wollen wir zeitgleich zum Weltarmutsgipfel mit in- und ausländischen Experten kritisch erörtern.<br />
Dieses entwicklungspolitische Podium wird zum dritten Mal veranstaltet vom Hamburger Freundeskreis der Welthungerhilfe und dem GIGA German Institute of Global and Area Studies.</p>
<p><a href="http://staff.giga-hamburg.de/kappel" target="_blank">Prof. Dr. Robert Kappel</a>, Präsident des German Institute of Global and Area Studies (GIGA), Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Deutschen Welthungerhilfe sowie Eveline Herfkens, ehemalige niederländische Entwicklungsministerin und Gründerin der UN-Millenniums-Kampagne und Hans-Jürgen Beerfeltz, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) diskutieren, ob und wie das globale Versagen noch abgewendet werden kann. Benjamin Adrion, Gründer der Initiative Viva con Agua, berichtet aus dem Millenniumsdof Sodo in Äthiopien. Moderiert wird die Veranstaltung von der Redakteurin der Wochenzeitung DIE ZEIT, Petra Pinzler.</p>
<p>Für Fragen steht Ihnen Patricia Czessack unter Tel. +49 (0)228 2288-450 gerne zur Verfügung.<br />
Um Anmeldung per Fax oder E-Mail wird bis zum 13.09.10 gebeten; <a href="http://www.giga-hamburg.de/content/aktuelles/pdf/welthungerhilfe_veranstaltung_100921_antwort.pdf" target="_blank">Anmeldeformular</a>.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Die Veranstalter</span></h3>
<p>- Die <a href="http://www.welthungerhilfe.de/" target="_blank">Welthungerhilfe</a> leistet humanitäre Hilfe in Krisenregionen und unterstützt einheimische Partner in langfristigen Entwicklungsvorhaben. In Deutschland und Europa setzt sie sich für eine an den Interessen der Armen orientierte<br />
Politik gegenüber den Entwicklungsländern ein. Der <a href="http://www.hamburgerfreundeskreis.de/" target="_blank">Hamburger Freundeskreis</a>: Auf Initiative des Hamburger Senats wurde am 19. Oktober 2005 der Hamburger Freundeskreis der Welthungerhilfe gegründet. Von Benefizaktionen über Ausstellungen bis zu politischen Veranstaltungeninitiiert und organisiert er seitdem jährlich zahlreiche Aktivitäten. Ziel ist es, Spenden zu sammeln und darauf aufmerksam zu machen, dass eine Welt ohne Hunger und Armut möglich ist. Alle Aktivitäten kommen sämtlich und unmittelbar dem äthiopischen Millenniumsdorf Sodo zugute. Sprecher und Mitbegründer des Kreises ist Dr. Theo Sommer, langjähriger Herausgeber der ZEIT.</p>
<p>- Das <a href="http://www.giga-hamburg.de/" target="_blank">GIGA German Institute of Global and Area Studies</a> in Hamburg ist die größte deutsche und eine<br />
der größten europäischen Forschungseinrichtungen für Area Studies und Comparative Area Studies.</p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe.de/"><img src="http://www.epo.de/pressemitteilungen/wp-content/uploads/2010/08/logo_welthungerhilfe.jpg" alt="" width="163" height="112" /></a><a href="http://www.giga-hamburg.de/"><img class="alignright" src="http://www.epo.de/pressemitteilungen/wp-content/uploads/2010/08/logo_giga.gif" alt="" width="234" height="84" /></a></p>
<pre>Bild: Annabel Hervieu/<a href="http://www.flickr.com/photos/oxfam/" target="_blank">Oxfam International</a>, via<a href="http://www.flickr.com/photos/oxfam/4699061985/sizes/z/in/photostream/" target="_blank"> flickr</a></pre>
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		<title>Brasilien: Hunderte Indianer protestieren</title>
		<link>http://entwickler-netz.de/blog/2010/08/13/brasilien-hunderte-indianer-protestieren/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 07:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Indigene Rechte]]></category>
		<category><![CDATA[land grabbing]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>

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		<description><![CDATA[Hunderte von brasilianischen Indianern aus dem ganzen Land versammeln sich, um gegen die Morde an ihren Anführern, gegen den Diebstahl ihres Landes für Wirtschaftsprojekte und gegen andere Bedrohungen für ihr Überleben zu protestieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.survivalinternational.de/" target="_blank">(www.survivalinternational.de</a>)</p>
<p>Berlin. – Hunderte von brasilianischen Indianern aus dem ganzen Land versammeln sich, um gegen die Morde an ihren Anführern, gegen den Diebstahl ihres Landes für Wirtschaftsprojekte und gegen andere Bedrohungen für ihr Überleben zu protestieren. Es wird erwartet, dass ungefähr 800 Indianer aus vielen der 233 indigenen Völker Brasiliens an den Protesten zwischen dem 16. und 20. August teilnehmen werden.</p>
<p>Die Proteste werden im Bundesstaat Mato Grosso do Sul, südlich des Amazonas, stattfinden, um auf die kritische Lage der indigenen Völker in diesem Bundesstaat aufmerksam zu machen. Insbesondere zählen dazu die Guarani Indigenen.</p>
<p>Den Guarani wurde ihr Land unrechtmäßig genommen, um Platz für Viehzucht und Zuckerrohplantagen zu machen. Das Volk hat inzwischen eine der höchsten Selbstmordraten der Welt.</p>
<p>Die Aktion unterstreicht auch die zunehmende Unzufriedenheit vieler Völker gegenüber den Plänen der Regierung eine Reihe von riesigen Staudämmen und Straßen im Amazonasgebiet zu errichten.</p>
<p>Der Protest wurde von der Association of Indigenous Peoples of Brazil und dem Forum in Defence of Indigenous Rights organisiert.</p>
<p>Die Indianer haben alle Kandidaten der brasilianischen Präsidentschaftswahlen im Oktober zu der Kundgebung eingeladen.</p>
<p>Stephen Corry, Direktor von Survival International, sagte heute: „Die gegenwärtige Regierung hat die indigenen Völker Brasiliens leider vernachlässigt. Nun appellieren sie an die Präsidentschaftskandidaten, auf ihre Bedürfnisse  zu hören. Sie erwarten, dass der neue Präsident aktiv wird um ihre Rechte zu schützen.“</p>
<pre>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/lu6fpj/" target="_blank">lu6fpi - Facundo A. Fernández</a>, via <a href="http://www.flickr.com/photos/lu6fpj/197040005/" target="_blank">flickr</a></pre>
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		<title>Eröffnung der Wanderausstellung freedom roads!</title>
		<link>http://entwickler-netz.de/blog/2010/08/12/eroffnung-der-wanderausstellung-freedom-roads/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 09:26:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Postkolonialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass thematisiert die Wanderausstellung freedom roads! die kolonialen Spuren im Stadtraum, hinterfragt koloniale Straßennamen und lädt zur Debatte und kreativen Beteiligung ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Freedom roads!)</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Aus aktuellem Anlass thematisiert die Wanderausstellung </strong><strong><em>freedom roads!</em> die kolonialen Spuren im Stadtraum, hinterfragt koloniale Straßennamen und lädt zur Debatte und kreativen Beteiligung ein.</strong></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Jahre 2010 &#8211; 2012 sind von besonderer Aktualität für die Erinnerung an die deutsche und europäische Kolonialgeschichte in Afrika:</p>
<p>• 2009/2010 jähren sich zum 125. Mal Deutschlands offizieller Einstieg in die Kolonialpolitik und die berüchtigte Berliner Afrika-Konferenz von 1884/85, die als Schlüsselereignis bei der Aufteilung Afrikas unter den Großmächten gilt.</p>
<p>• im &#8216;Afrikanischen Jahr&#8217; 1960 &#8211; also vor 50 Jahren &#8211; errangen 17 afrikanische Länder, darunter auch die ehemaligen deutschen Kolonien Kamerun und Togo, ihre staatliche Unabhängigkeit, die sie 2010 feiern. 2011 folgt das Jubiläum Tansanias (ehemals &#8216;Deutsch-Ostafrika&#8217;). Namibia, das einstige &#8216;Deutsch-Südwestafrika&#8217;, erkämpfte seine Freiheit vor genau 20 Jahren. Europas Stadtlandschaften sind geprägt von Spuren der Kolonialvergangenheit, Straßennamen erinnern bis heute an einst eroberte Gebiete und ehren koloniale Akteure. Auf lokaler Ebene engagieren sich mehr und mehr Initiativen für die kritische Auseinandersetzung mit diesen kolonialen Benennungen (s. <a href="http://www.freedom-roads.de/frrd/umbenenn.htm" target="_blank">www.freedomroads.de/frrd/umbenenn.htm</a>). Kürzlich forderte ein bundesweites Bündnisses von über 70 NGOs, Kirchen, Bildungseinrichtungen, Gewerkschafts- und Parteigruppen die &#8220;Umbenennung von Straßennamen, die Kolonialisten ehren oder rassistische Begriffe enthalten, nach Persönlichkeiten des antikolonialen Widerstandskampfes&#8221;. Die historischen Bezüge der Straßennamen zum deutschen Kolonialismus sollen dabei möglichst gewahrt bleiben. (Siehe hierzu: Erinnerung an den 125. Jahrestag der Berliner Afrika-Konferenz: <a href="http://www.berliner-afrika-konferenz.de/aufruf" target="_blank">www.berliner-afrika-konferenz.de/aufruf</a>)</p>
<p><strong>Geschichte, Kunst und Beteiligung</strong></p>
<p>Die erinnerungskulturelle und beteiligungsorientierte Ausstellung <em>freedom roads! koloniale straßennamen / postkoloniale erinnerungskultur </em>greift die aktuelle Debatte auf. Das Projekt erinnert an den langen Weg Ghanas und der ehemals deutschen sog. &#8216;Schutzgebiete&#8217; von der Kolonisierung über den Widerstand bis zu ihrer Befreiung.</p>
<p>Die Wanderausstellung <strong><em>freedom roads!</em></strong></p>
<p>• fragt nach Möglichkeiten transkultureller Erinnerung und debattiert öffentlich und international.</p>
<p>• nimmt deutsche Kolonialakteure (<a href="http://www.freedom-roads.de/frrd/akteur.htm" target="_blank">www.freedom-roads.de/frrd/akteur.htm</a>) kritisch unter die Lupe. Sie zeigt auf, wie diese sog. &#8216;Kolonialhelden&#8217; mit Straßennamen noch immer gewürdigt werden, wenngleich immer mehr Städte ihre Ehrung in Frage stellen (s. Straßenumbenennungen: <a href="http://www.freedom-roads.de/frrd/umbenenn.htm" target="_blank">www.freedomroads.de/frrd/umbenenn.htm</a>).</p>
<p>• fasst Kolonialgeschichte auf als eine Erzählung anhaltender, aktiver und passiver Gegenwehr, an der sich ganz wesentlich auch afrikanische Frauen beteiligt haben.</p>
<p>• informiert über Persönlichkeiten der afrikanischen Geschichte, die als alternative NamensgeberInnen in Frage kommen.</p>
<p>• lädt afrikanische, afrodeutsche und deutsche Autorinnen und Autoren ein, sich mit eigenen Beiträgen an der Ausstellung zu beteiligen.</p>
<p>• dokumentiert die Arbeit lokaler Initiativen in den Städten, die koloniale Straßennamen kritisch hinterfragen (s. Straßenumbenennungen: <a href="http://www.freedom-roads.de/frrd/umbenenn.htm" target="_blank">www.freedomroads.de/frrd/umbenenn.htm</a>)</p>
<p>• befragt ZeitzeugInnen aus afrikanischen Ländern, die in Deutschland leben, über ihre ganz persönlichen Erinnerungen an die Zeit des Umbruchs und der Unabhängigkeit.</p>
<p>• arbeitet vor Ort mit AnwohnerInnen, Schulklassen, afrikanischen und afrodeutschen Communities und Kunstschaffenden zusammen.</p>
<p>• wird von einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm begleitet:(Kreativ-)Workshops, Vorträge und Rundgänge</p>
<p><a href="http://www.freedom-roads.de/frrd/veranst.htm" target="_blank">www.freedom-roads.de/frrd/veranst.htm</a></p>
<p><strong>Wir laden alle Interessierten herzlich ein, sich an <em>freedom roads! </em>zu beteiligen.</strong></p>
<p>Willkommen sind:</p>
<p>• kreative Beiträge zur Ausstellung</p>
<p>Sammelaktion <a href="http://www.freedom-roads.de/pdf/FRRDSammelaktion.pdf" target="_blank">www.freedom-roads.de/pdf/FRRDSammelaktion.pdf</a></p>
<p>• Hinweise, historische Kenntnisse und Fotos an:</p>
<p>info@freedom-roads.de</p>
<p>• Ideen und Vorschläge für alternative NamensgeberInnen (in der Ausstellung)</p>
<p>• Diskussionsbeiträge im Webdebattenforum</p>
<p>(ab Ende August online unter <a href="http://www.freedom-roads.de/frrd/debat.htm" target="_blank">www.freedom-roads.de/frrd/debat.htm</a>)</p>
<p>Den Auftakt von <em>freedom roads! </em>bildet die Ausstellung, die vom <strong>28.8. &#8211; 3.10.2010 in Berlin </strong>zu sehen sein wird. 2011-2012 reist das Projekt dann als Wanderausstellung durch Deutschland. Auf dem Weg von Stadt zu Stadt wird es mit den Themen vor Ort und unter Beteiligung Vieler wachsen. 2012 kehrt <em>freedom roads! </em>zu einer Gesamtschau nach Berlin zurück, wo ein internationales Netzwerktreffen stattfinden wird.</p>
<p>Christian Kopp</p>
<p>HMJokinen</p>
<pre>Bildquelle: <a href="http://entwickler-netz.de/aep" target="_blank">Andreas Bohne</a></pre>
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