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	<title>Die&#124;Entwickler &#187; Umwelt</title>
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		<title>EU weiter Einfallstor für illegales Holz</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 09:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Die EU-Staaten sind weiterhin ein Einfallstor für illegales Holz aus aller Welt. Laut dem aktuellen "WWF-Regierungsbarometer Holz" gibt es derzeit nur in zehn der 27 EU-Staaten Maßnahmen gegen die Einfuhr von Holz aus illegalen Quellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(epo.de, 16.02.2012) </strong>Berlin. &#8211; Die EU-Staaten sind weiterhin ein Einfallstor für illegales Holz aus aller Welt. Laut dem aktuellen &#8220;WWF-Regierungsbarometer Holz&#8221; gibt es derzeit nur in zehn der 27 EU-Staaten Maßnahmen gegen die Einfuhr von Holz aus illegalen Quellen. In neun Staaten existieren keine oder nur sehr schwache Durchführungsregelungen für die bereits 2010 erlassene EU-Verordnung, die es verbietet, illegales Holz zu vermarkten.</p>
<p>Im EU-Vergleich liegt Deutschland mit 12 von 18 möglichen Punkten vorn, gleichauf sind Großbritannien und die Niederlande. &#8220;Ein echter erster Platz ist das nicht&#8221;, schränkt WWF-Waldexpertin Nina Griesshammer ein. &#8220;Die anderen Staaten sind nur so schlecht, dass Deutschland die Note 3 für einen Spitzenplatz genügt.&#8221;</p>
<p>Seit 2003 gibt es einen EU-Aktionsplan (FLEGT) gegen illegales Holz. Am 3. März 2013 tritt zudem ein Gesetz in Kraft, das die Einfuhr von illegalem Holz unter Strafe stellt. &#8220;Die Verordnung wird nur dann die Abholzung wertvoller Wälder bremsen, wenn die EU streng kontrolliert&#8221;, sagt Nina Griesshammer, die jahrelang für die EU-Verordnung gekämpft hat. &#8220;Die EU-Staaten haben in den kommenden zwölf Monaten noch viel zu tun, um das Gesetz gut umzusetzen. Bisher führt die EU im Kampf gegen die weltweite Abholzung ein echtes Trauerspiel auf.&#8221;</p>
<p>Die Umweltstiftung veröffentlicht das Regierungsbarometer Holz seit 2004. Der Langzeitvergleich zeigt, dass sich Belgien, Frankreich und Slowenien am meisten verbessert haben. Am schwächsten schneiden mit zwei oder weniger Punkten Estland, Griechenland, Italien, die Slowakei und Spanien ab. Absolutes Schlusslicht ist Finnland mit null Punkten.</p>
<p>Insbesondere bei der Beschaffung für öffentliche Einrichtungen könnte die EU laut WWF noch viel tun. &#8220;Es ist im Jahr 2012 nicht nötig, dass Regierungsmitarbeiter und Beamte auf Papier aus illegalem Holz schreiben&#8221;, sagt Waldreferentin Griesshammer. &#8220;Mit nachhaltigen Beschaffungskriterien könnten alle EU-Staaten ohne viel Aufwand eine Menge für den Wald- und Artenschutz leisten und gleichzeitig die Lebensbedingungen der Menschen in tropischen Regenwäldern verbessern.&#8221; Der WWF rät dazu, nur Holz mit dem FSC-Siegel zu kaufen, dem derzeit stärksten Zertifizierungssystem für verantwortungsvoll bewirtschaftete Wälder.</p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/floeschen/5215078578/">flöschen</a> via flickr</p>
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		<title>WWF-Studie prangert Verschwendung von Lebensmitteln an</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 09:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pro Person und Jahr landen in Deutschland rund 80 Kilogramm Nahrungsmittel auf dem Müll. Eine aktuelle WWF-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bei Vermeidung dieser unnötigen Verluste weltweit eine Fläche von über 2,4 Millionen Hektar "gewonnen" werden könnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(epo.de, 19.o1.2012) Berlin. &#8211; Pro Person und Jahr landen in Deutschland rund 80 Kilogramm Nahrungsmittel auf dem Müll. Eine aktuelle WWF-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bei Vermeidung dieser unnötigen Verluste weltweit eine Fläche von über 2,4 Millionen Hektar &#8220;gewonnen&#8221; werden könnte. &#8220;Derzeit ist es so, als würden wir Mecklenburg-Vorpommern in einen einzigen, riesigen Acker umwandeln und die eingefahrene Ernte einfach wegwerfen&#8221;, erklärte Tanja Dräger de Teran, Referentin Ernährung beim WWF Deutschland. </strong></p>
<p>Weitere 1,8 Millionen Hektar würden nach WWF-Berechnungen frei, wenn jeder Bundesbürger, wie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen, maximal 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche essen würde. Das entspräche einer Fläche von der Größe Sachsens. Im Durchschnitt verzehrt jeder Deutsche jedoch fast doppelt so viel Fleisch wie von Gesundheitsexperten angeraten.</p>
<p>Insgesamt beansprucht Deutschland nach WWF-Angaben für Ernährung weltweit eine Fläche von 18,8 Millionen Hektar jährlich. Demzufolge machen der zu hohe Fleischkonsum und die Lebensmittel-Verschwendung mit zusammengerechnet über vier Millionen Hektar rund 20 Prozent des deutschen Flächenbedarfs für Nahrungsmittel aus. Vor allem in Argentinien, Brasilien und anderen Ländern Südamerikas gerieten durch das deutsche Konsumverhalten wertvolle Ökosysteme unter massiven Druck, so der WWF. &#8220;Die Generation unserer Großeltern hat auch weniger Fleisch gegessen und Nahrungsmittel nicht einfach auf den Müll geworfen. Zu diesem Bewusstsein sollten wir zurückkehren &#8211; im Sinne unserer Gesundheit und des Umweltschutzes&#8221;, forderte Dräger de Teran.</p>
<p>Obwohl Fleisch nicht einmal zu einem Fünftel zur Welternährung beitrage, sei die Viehwirtschaft bereits heute der mit Abstand größte globale Landnutzer, so die Studie. Derzeit werde rund ein Drittel der gesamten Landoberfläche unseres Planeten als Weideland oder Ackerfläche zur Futtermittelproduktion, vor allem Soja, genutzt. &#8220;Würden sich die Deutschen gesünder ernähren und sorgsamer mit Lebensmittel umgehen, wären wesentlich weniger Sojaimporte nötig &#8211; umgerechnet eine Fläche von ungefähr 700.000 Hektar&#8221;, sagte Dräger de Teran. Dies entspräche in etwa dem jährlichen Zuwachs an Sojaanbauflächen in Brasilien.</p>
<p>Sich &#8220;gesund ernähren&#8221; bedeute jedoch auch, von einem Lebensmittel weniger, von anderen Lebensmitteln durchaus mehr zu konsumieren. Dieses veränderte Essverhalten wurde nach WWF-Angaben in den Szenarien mit berücksichtigt. So werde beispielsweise eine um 800.000 Hektar größere Anbaufläche für die verstärkte Nachfrage nach Getreide benötigt. Zum Vergleich: Derzeit beansprucht Deutschland dem WWF zufolge 8,42 Millionen Hektar, nur um den Fleischkonsum seiner Bewohner zu sichern. Das entspricht einer Fläche von der Größe Österreichs.</p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/twicepix/">twicepix</a> via flickr</p>
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		<title>UN-Klimagipfel in Durban: Fortschritt statt Kollaps</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 08:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem Klimagipfel in Durban muss ein Fahrplan für ein verbindliches Klimaabkommen bis 2015 beschlossen werden. Die EU und die Industrieländer müssen sich auf eine Fortführung des Kyoto-Protokolls einigen. Dies hat der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) anlässlich der heute beginnenden Klimaverhandlungen im südafrikanischen Durban gefordert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(VENRO, 29.11.2011) Bonn, 28. November – Auf dem Klimagipfel in  Durban muss ein Fahrplan für ein verbindliches Klimaabkommen bis 2015  beschlossen werden. Die EU und die Industrieländer müssen sich auf eine  Fortführung des Kyoto-Protokolls einigen. Dies hat der Verband  Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO)  anlässlich der heute beginnenden Klimaverhandlungen im südafrikanischen  Durban gefordert.</strong></p>
<p>Es habe hohe symbolische Bedeutung, dass der  Weltklimagipfel in Subsahara Afrika stattfindet. „Afrika ist der  Kontinent, der am meisten vom Klimawandel betroffen ist, obwohl er am  wenigsten dazu beigetragen  hat. Insbesondere die armen  Bevölkerungsgruppen  leiden unter den Folgen des Klimawandels, wie  Überschwemmungen und Dürren. Deshalb erwarten die Menschen dort zu  Recht, dass die Verhandlungen Fortschritte in den Bereichen Anpassung,  Technologietransfer und Finanzierung bringen“, so Jürgen Reichel,  VENRO-Vorstandsmitglied.</p>
<p>Der Verband fordert die Bundesregierung auf, sich  dafür einzusetzen, dass ein Mandat und ein Fahrplan für ein  verbindliches Klimaabkommen bis 2015 beschlossen werden. Die in Cancún  angestoßenen Prozesse sollten jetzt zu konkreten Ergebnissen führen. So  wurde in Cancún erstmals 2 Grad Celsius offiziell von allen Staaten als  die angestrebte Höchstgrenze für den Temperaturanstieg akzeptiert. Um  dieses Ziel zu erreichen, sind verbindliche Zielvorgaben notwendig.</p>
<p>Vor allem im Bereich der Finanzierung muss Durban  Schritte nach vorn machen. Die Finanzierungslücke für Klimaschutz und  Anpassung an den Klimawandel in den Entwicklungsländern ist immens. In  Durban müsse der neue Grüne Klimafonds auf eine arbeitsfähige Basis  gestellt werden. Des Weiteren sei es dringend geboten, eine Planung zu  beschließen, wie bis 2020 die zugesagten 100 Milliarden US-Dollar  jährlich erreicht werden sollen, so Reichel.</p>
<p>Am 28. November beginnt im südafrikanischen Durban  die 17. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention. VENRO hat  hierzu einen Standpunkt veröffentlicht. Darin appelliert der Verband an  die Bundesregierung sich für das Zwei-Grad-Limit einzusetzen, die  Anpassung an den Klimawandel voranzubringen, eine verlässliche und  transparente Klimafinanzierung voranzutreiben sowie den Waldschutz  ökologisch und sozial verträglich zu fördern. Den VENRO-Standpunkt  kann  auf der Website <a href="http://www.venro.org/" target="_blank">www.venro.org</a> heruntergeladen werden.</p>
<pre>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/global2000/4953919238/" target="_blank">Global2000</a> via Flickr</pre>
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		<title>Klimaextreme verschärfen Armut und Hunger</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 09:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Klimaextreme verschärfen zunehmend Armut und Hunger, arme und besonders gefährdete Länder müssen deshalb besser vor den Folgen der globalen Erwärmung geschützt werden. Darauf weist die Welthungerhilfe zum Beginn der 17. UN-Klimakonferenz in Durban hin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Welthungerhilfe, 28.11.2011)25.11.2011 Klimaextreme verschärfen zunehmend  Armut und Hunger, arme und besonders gefährdete Länder müssen deshalb  besser vor den Folgen der globalen Erwärmung geschützt werden. Darauf weist die Welthungerhilfe zum Beginn der 17. UN-Klimakonferenz in Durban hin.</strong></p>
<p><strong>Prof. Klaus Töpfer</strong>, Vize-Präsident  der Welthungerhilfe: „Um ausreichende Ernährungssicherung nachhaltig zu  sichern, brauchen wir vernetztes Denken und Handeln. Bisherige <strong>Strategien </strong>müssen  mit der globalen Wasser-, Umwelt- und Energiepolitik verknüpft werden,  denn Erderwärmung, Armut und Hunger sind ein Problem. Der Handlungsdruck  ist immens, da das Fenster für die Erreichung des 2 Grad Zieles immer  kleiner wird. Deshalb müssen wir alle jetzt handeln.“</p>
<p><strong>Michael Kühn</strong>, Referent für  Klimawandel bei der Welthungerhilfe: „In vielen unserer Projektländer  sind die Folgen längst Alltag: Mehr und schlimmere Dürren, Überflutungen  und Stürme, und stets müssen die ärmsten Menschen, weil sie sich am  wenigsten schützen und anpassen können, am meisten darunter leiden.“</p>
<p><strong>Ernährungssicherung </strong>in  Entwicklungsländern ist ohne Anpassung an den Klimawandel nicht möglich.  Die Welthungerhilfe ist dabei längst im Projektalltag auf vielen Ebenen  aktiv: etwa beim <strong>Katastrophenschutz </strong>(z.B. Risikoanalysen, lokale Frühwarnsysteme oder Dämme) oder in der <strong>kleinbäuerlichen Landwirtschaft</strong> (z.B. dürre-resistentes Saatgut, Bewässerung).</p>
<p>Nach Ansicht der Welthungerhilfe wäre die globale Klimadiplomatie in Durban gescheitert, wenn nicht mindestens diese <strong>Ziele </strong>erreicht würden:</p>
<ul>
<li>Konsequente Umsetzung der Vereinbarungen von Cancun,</li>
<li>Einrichtung des Green Climate Fonds, mit dem Arme bei der Anpassung an Folgen des Klimawandels unterstützt werden können.</li>
</ul>
<p>Ein wirklicher <strong>Fortschritt </strong>wäre Durban jedoch nur, wenn es bei der Reduktion <strong></strong>von klimaschädlichen Emissionen substantielle Fortschritte gebe:</p>
<ul>
<li>Klares  Mandat für globales, verbindliches Klimaschutzabkommen bis 2015, bis  2018 einschließlich aller Industrie- und BRIC-Staaten,</li>
<li>zweite Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls.</li>
</ul>
<p>Von  der Bundesregierung fordert die Welthungerhilfe einen größeren Einsatz  für die genannten Ziele, besonders auch für die Finanzierung eines <strong>Klimafonds </strong>(Green Climate Fund) und dessen Umsetzung.</p>
<p>Mit <strong>Partnervertretern </strong>aus fünf  Projektländern (Tadschikistan, Äthiopien, Sierra Leone, Indien und  Kambodscha) wird die Welthungerhilfe in Durban präsent sein. Michael  Kühn: „Wir wollen unsere Partner stärker involvieren, denn sie vertreten  die Hauptleidtragenden der Erderwärmung. Es geht sowohl darum, ihnen  eine stärkere Stimme zu verleihen als auch um eine intensive  Süd-Süd-Vernetzung.“</p>
<pre>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/21467874@N04/2081663106/" target="_blank">TheMov3 </a>via Flickr</pre>
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		</item>
		<item>
		<title>Klimawandel konkret &#8211; Klimazeuginnen aus Entwicklungsländern berichten</title>
		<link>http://entwickler-netz.de/blog/2011/11/04/klimawandel-konkret-klimazeuginnen-aus-entwicklungslandern-berichten/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 09:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Oxfam]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Einladung zu einer Schulveranstaltung am 10. November 2011, organisiert von der Grundschule am Insulaner, der Heinrich-Böll-Stiftung und Oxfam.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Oxfam, 04.11.2011) Berlin, 3 | November | 2011 Einladung zu einer Schulveranstaltung am 10.  November 2011, organisiert von der Grundschule am Insulaner, der  Heinrich-Böll-Stiftung und Oxfam.</strong></p>
<p>Zukiswa Millicent Nomwa aus Südafrika, Hauwa Uma-Mustaphar aus  Nigeria und Serafhina Gigira Aupong aus Papua-Neuguinea besuchen die  Grundschule am Insulaner in Berlin, um den Schülerinnen und Schülern der  Klassen 5 und 6 zu berichten, wie die Folgen des Klimawandels bereits  heute den Alltag der Menschen in ihren Ländern beeinflussen. Sie zeigen  Fotos und beantworten die Fragen der Kinder.</p>
<p><strong>Wann: </strong>10. November 2011, 08.15-10.15 Uhr</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Wo: </strong>Grundschule am Insulaner, Hanstedter Weg 11/15, 12169 Berlin</p>
<p>Die  Folgen des Klimawandels sind in vielen Regionen der Welt schon jetzt  dramatisch.  Gerade in Armut lebende Menschen in Entwicklungsländern  sind mit den schlimmsten Auswirkungen konfrontiert, obwohl sie selbst  kaum zum Klimawandel beitragen. Überschwemmungen oder Stürme zerstören  ihr Hab und Gut, steigende Temperaturen begünstigen die Ausbreitung von  Krankheiten wie Malaria, und lang anhaltende Dürren oder sintflutartige  Regenfälle verringern oder vernichten ihre Ernten.</p>
<p><strong>Die Referentinnen</strong></p>
<p>Zukiswa  Millicent Nomwa ist Field Worker bei der Environmental Monitoring Group  (EMG) in Kapstadt. Sie unterstützt Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bei  der Anpassung an die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels,  insbesondere hinsichtlich des Zugangs zu Wasser.</p>
<p>Hauwa  Uma-Mustaphar ist Direktorin der Tubali Development Initiative in  Nigeria. Sie studiert die Zusammenhänge zwischen ländlicher Entwicklung,  Armut und der Ernährungssicherheit, die sich in vielen Regionen in  Nigeria wegen des Klimawandels zunehmend verschlechtert.</p>
<p>Serafhina  Gigira Aupong ist Campaignerin der Bismarck Ramu Group (BRG), die zu  den Auswirkungen des Klimawandels auf die Ernährungssicherheit in  Papua-Neuguinea arbeitet. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind lokale  Gemeinschaften, die von traditioneller Fischerei leben. Diese ist durch  den Klimawandel inzwischen stark beeinträchtigt.</p>
<p><strong>Die Grundschule am Insulaner</strong></p>
<p>Das  Thema „Klima und Klimawandel“ ist ein wichtiger inhaltlicher  Projekt-Schwerpunkt der Schule, die bereits zum dritten Mal mit dem  Titel „Klimaschule“ ausgezeichnet wurde. Viele der Kinder nahmen an  Klima-Akademien der Schülerinitiative „Plant-for-the-Planet“ teil und  ließen sich zu Botschafter/innen für Klimagerechtigkeit ausbilden &#8211; dazu  gehören Vorträge in den Klassen, anderen Schulen und sogar auf  Fachtagungen; zuletzt auf dem Jugend-Klima-Gipfel 2011, zu halten.</p>
<p>Bitte melden Sie sich per E-Mail über <a href="mailto:bwolf@oxfam.de">bwolf@oxfam.de</a> für die Veranstaltung an.<br />
Weitere Informationen zu Oxfam finden Sie unter <a href="http://www.oxfam.de/">www.oxfam.de</a></p>
<pre>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/global2000/4953919238/" target="_blank">Global2000</a> via Flickr</pre>
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		</item>
		<item>
		<title>Oxfam erwartet größten Rückgang der Entwicklungshilfe seit 15 Jahren</title>
		<link>http://entwickler-netz.de/blog/2011/11/03/oxfam-erwartet-grosten-ruckgang-der-entwicklungshilfe-seit-15-jahren/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 09:18:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drei Viertel der Deutschen fordern Finanztransaktionssteuer für weltweite Armutsbekämpfung und Klimaschutz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Oxfam, 03.11.2011) Berlin, 2 | November | 2011 Drei Viertel der Deutschen fordern Finanztransaktionssteuer für weltweite Armutsbekämpfung und Klimaschutz</strong></p>
<p><strong> </strong>Nach  neuesten Berechnungen von Oxfam wird die weltweite Entwicklungshilfe  bis Ende 2012 um jährlich rund 9,5 Milliarden US-Dollar sinken. Dies  wäre der schwerste Rückgang seit 15 Jahren. Massive Kürzungen der  Entwicklungshilfe-Haushalte in Italien, den USA, Spanien und den  Niederlande werden nur teilweise durch Steigerungen in Australien und,  in geringem Maße, in Deutschland und Großbritannien kompensiert.</p>
<p>„Damit  zahlen die Menschen in armen Ländern die Zeche für die weltweite  Finanz- und Wirtschaftskrise, während sich der Finanzsektor nach wie vor  Boni in Milliardenhöhe genehmigt“, so Jörn Kalinski,  Kampagnenleiter  von Oxfam Deutschland. Vor diesem Hintergrund fordert Oxfam die Staaten  der G-20 verstärkt zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer auf:  „Diese internationale „Steuer gegen Armut“ für Entwicklung und  Klimaschutz ist nötiger denn je“, konstatiert Kalinski. Die G-20 müssten  ihren Worten endlich Taten folgen lassen und den Finanzsektor durch die  Steuer an den weltweiten Kosten der Krise beteiligen.</p>
<p><strong>Klare Mehrheit in Deutschland für Steuer gegen Armut</strong></p>
<p>Laut  einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest im Auftrag von Oxfam  sprechen sich drei Viertel (75,7 %) der Bevölkerung in Deutschland dafür  aus, Einnahmen aus einer Finanztransaktionssteuer für die weltweite  Armutsbekämpfung und den Klimaschutz in armen Ländern sowie zur  Abfederung sozialer Folgen der Krise in Deutschland zu nutzen. „Die  Umfrage ist ein deutliches Votum der Bürgerinnen und Bürger für eine  Finanztransaktionssteuer und ein klares Signal an die Staats- und  Regierungschefs der G-20“, so Kalinski.</p>
<p><strong>Bundesregierung muss französische G-20 Initiative zur Steuer aufgreifen</strong></p>
<p>Deutschland  müsse sich gemeinsam mit anderen interessierten G-20-Staaten für eine  Steuer gegen Armut stark machen. „Die Bundesregierung sollte sich zudem,  wie Frankreich, klar zur Verwendung eines wesentlichen Teils der  Steuereinnahmen zur Unterstützung armer Länder bekennen“, fordert  Kalinski. Deutschland sei weit davon entfernt, seine Versprechen zur  Entwicklungshilfe einzuhalten. Laut Finanzplanung ist ab 2013 sogar eine  deutliche Kürzung der Mittel für das Entwicklungsministerium geplant.  „Mit den Einnahmen aus der Finanztransaktionssteuer kann Deutschland  seinen internationalen Verpflichtungen endlich gerecht werden“, sagt  Kalinski.</p>
<pre>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/jaettipussi/4132006040/" target="_blank">jaettipussi</a> via Flickr</pre>
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		<title>G-20 in Cannes am Scheideweg</title>
		<link>http://entwickler-netz.de/blog/2011/11/01/g-20-in-cannes-am-scheideweg/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 08:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Ansicht von Oxfam könnte der G-20-Gipfel am 3. und 4. November 2011 einen Richtungswechsel zu weltweiter Stabilität und sozial und ökologisch nachhaltigem Wohlstand bedeuten - wenn die G-20 über den Schatten ihrer kurzfristigen Eigeninteressen springen. Sie müssten Lösungen für drängende Probleme wie Armutsbekämpfung, den fortschreitenden Klimawandel, die Finanzkrise und explodierende Nahrungsmittelpreise finden. Vorschläge dafür lägen auf dem Verhandlungstisch. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Oxfam, 01.11.2011) Berlin, 31 | Oktober | 2011 Nach Ansicht von Oxfam könnte der G-20-Gipfel am 3. und 4. November  2011 einen Richtungswechsel zu weltweiter Stabilität und sozial und  ökologisch nachhaltigem Wohlstand bedeuten &#8211; wenn die G-20 über den  Schatten ihrer kurzfristigen Eigeninteressen springen. Sie müssten  Lösungen für drängende Probleme wie Armutsbekämpfung, den  fortschreitenden Klimawandel, die Finanzkrise und explodierende  Nahrungsmittelpreise finden. Vorschläge dafür lägen auf dem  Verhandlungstisch. </strong></p>
<p>Eine Finanztransaktionssteuer für Armutsbekämpfung und Klimaschutz</p>
<p>„Die  weltweite Finanzkrise wird diesen Gipfel dominieren. Umso wichtiger ist  es, dass Banken und Spekulanten endlich durch eine  Finanztransaktionssteuer an den Kosten der Krise beteiligt werden“, so  Jörn Kalinski, Kampagnenleiter von Oxfam Deutschland. „Die  Bundesregierung muss sich auch, wie Frankreich, klar zur Verwendung der  Steuereinnahmen für Armutsbekämpfung und Klimaschutz in armen Ländern  aussprechen“, fordert Kalinski. Laut Oxfam-Berechnungen seien durch die  Krise Haushaltslücken in Höhe von rund 65 Milliarden US-Dollar in armen  Ländern entstanden.</p>
<p>Eindämmung der exzessiven Spekulation mit Nahrungsmitteln</p>
<p>Frankreich  hat zudem das Thema der exzessiven Preisschwankungen bei  Nahrungsmitteln prominent auf die Tagesordnung gesetzt. „Die G-20 müssen  nun in Cannes unter Beweis stellen, wie ernst es ihnen damit ist, das  maßlose Zocken der Spekulanten einzudämmen“, fordert Kalinski. Auch der  UN-Welternährungsausschuss verlange, ausufernde Spekulation mit  Nahrungsmitteln einzudämmen.</p>
<p>Klimaschutz wieder in Fahrt bringen</p>
<p>Gleichzeitig  müssen die G-20 die festgefahrenen Verhandlungen zum weltweiten  Klimaschutz wieder in Fahrt bringen. Auf der Agenda steht ein  Abgabesystem für den internationalen Schiffsverkehr. Dadurch würden  klimaschädliche Treibhausgase reduziert, und die erzielten Einnahmen  könnten arme Länder bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels  unterstützen. „Über eine Abgabe auf Schiffsdiesel-Treibstoffe lassen  sich pro Jahr 10-15 Milliarden US-Dollar für den Green Climate Fund  erwirtschaften“, erklärt Kalinski. Der Green Climate Fund war letztes  Jahr auf der Klimakonferenz in Cancun beschlossen worden, um die  Entwicklungsländer bei Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel zu  unterstützen. „Deutschland hat sich bisher für dieses  Finanzierungsinstrument eingesetzt &#8211; jetzt muss die Bundeskanzlerin hier  standhaft bleiben&#8221;, fordert Kalinski.</p>
<pre>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/nerxs/6173328132/" target="_blank">nerxs</a> via Flickr</pre>
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		<title>Aufruf zur Demo: Wir haben es satt!</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 11:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Monsanto]]></category>

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		<description><![CDATA[Sagen Sie Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten!
Demonstration am Samstag, 22. Januar 2011 in Berlin
12 Uhr Hauptbahnhof, Washingtonplatz
Abschlusskundgebung und Rock for Nature
am Brandenburger Tor ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während der Messe „Grüne Woche“ in Berlin treffen sich am 22. Januar 2011 Landwirtschaftsminister aus aller Welt und internationale Agrarkonzerne auf Einladung der Bundesregierung. Das Ziel von Monsanto, Müller Milch, BASF und Co.: die Industrialisierung der Landwirtschaft voran zu treiben. Das heißt: Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte. Die Agrarkonzerne wollen für Gen-Saat, Agro-Chemie und Industrie-Food grenzenlose Märkte und weitere Milliarden-Subventionen. Sie wollen Agrarfabriken statt Bauernhöfe &#8211; überall. Dies alles unter dem Deckmantel den Welthunger und den Klimawandel zu bekämpfen. Unterstützt werden sie dabei von Kanzlerin Merkel und ihrer Bundesregierung.<br />
Diese Agrarpolitik haben wir satt!</p>
<p>Nein zur Landwirtschaftspolitik von EU und Bundesregierung!</p>
<p>* Sie fördert die Gentechnik-Industrie.<br />
* Sie zerstört unsere Umwelt und die biologische Vielfalt.<br />
* Sie zerstört lokale Märkte und schafft Hunger in Entwicklungsländern.<br />
* Sie macht krank, erlaubt Tierquälerei und mästet Agrarindustrie.<br />
* Sie schafft unmenschliche Arbeitsbedingungen auf Plantagen, in Ställen und Schlachthöfen.<br />
* Sie macht Lebensmittel zu Agro-Sprit und heizt den Klimawandel weiter an.</p>
<p>Wir wollen:</p>
<p>* gentechnikfreie, gesunde und fair produzierte Lebensmittel<br />
* eine bäuerlich ökologische Landwirtschaft in Europa und weltweit<br />
* eine tiergerechte und klimaschonende Landwirtschaft</p>
<p>Wir fordern von Merkel, Aigner und Barroso, von Berlin und Brüssel:</p>
<p>* Ausstieg aus der Agro-Gentechnik &#8211; sofort!<br />
* Kein Patent auf Leben!<br />
* Stopp der Subventionen für industrielle Tierhaltung!<br />
* Stopp der Milchseen und Fleischberge! Stopp von Dumping-Exporten in Entwicklungsländer!<br />
* Stopp der Spekulationen mit Lebensmitteln!<br />
* Faire Marktregeln für bäuerlich ökologische Landwirtschaft weltweit!</p>
<p>Wir fordern eine neue, gerechte Agrarpolitik &#8211; in Deutschland und Europa!<br />
Politik über unsere Köpfe hinweg war gestern. Jetzt entscheiden wir über unser Essen.<br />
Ja zu bäuerlich ökologischer Landwirtschaft weltweit!</p>
<p>Text: <a href="http://www.wir-haben-es-satt.de/start/home/aufruf/">wir-haben-es-satt.de</a></p>
<p>Bild: <a href="http://www.wir-haben-es-satt.de/start/mobilisieren/materialien/">wir-habes-es-satt.de</a></p>
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		<title>Ergebnisse des Klimagipfels in Cancún</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 13:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>

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		<description><![CDATA[Kluge Verhandlungsdiplomatie trug zum "Klimawechsel" beim Gipfel bei]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>12.02.2010- Gudrun Kopp, Parla­men­tarische Staats­sekretärin im Bundes­mi­nisterium für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wick­lung (BMZ) bilanziert nach ihrer Rückkehr aus Cancún den Klima­gipfel: &#8220;Mein zuvor geäußerter Opti­mis­mus hat sich bewahrheitet: Ich freue mich über das Ergebnis von Cancún. Die Erstarrung konnte nach meinem persönlichen Eindruck vor allem durch eine kluge Verhand­lungs­strategie der Verein­ten Nationen und den Willen der Teil­neh­mer zur Eini­gung in kleinen Schritten erreicht werden.</p>
<p>Es ging vor allem darum, verloren gegangenes Vertrauen der Ent­wick­lungs­länder gegenüber den In­dustrie­ländern wieder aufzubauen.</p>
<p>In Cancún hat eine ruhige und konstruktive Arbeits­at­mosphäre dazu beigetragen. Cancún sollte als positives Beispiel für zukünftige Konfe­ren­zen gelten – auch und gerade wenn der nächste Gipfel in Durban / Südafrika in einem Jahr ein Erfolg werden soll.&#8221;</p>
<p>Deutschland wird in den Jahren 2010 bis 2012 rund 4 Milliarden Euro für Klima­vor­haben in Ent­wick­lungs­ländern bereit­stellen, davon 1,26 Milliarden Euro im Rahmen der in Kopenhagen angekündigten zusätzlichen &#8220;Fast Start&#8221; Finanzierung. Über 80 Prozent der Summe werden über das BMZ bereitgestellt. Das BMZ ist damit wichtigster deutscher Finanzierer inter­nationaler klima­politischer Maßnahmen. Bei den jüngsten Verhand­lungen ist es gelungen, Klima- und Ent­wick­lungs­politik als zwei Seiten derselben Medaille zu erkennen.</p>
<p>Ein weiterer Fortschritt ist die Aufnahme der Klima­anpassung in das &#8220;Pflichtenheft&#8221; der Klima­rahmen­kon­ven­tion. Gudrun Kopp sagte dazu: &#8220;Ins­besondere unsere Partner­länder in Afrika, aber auch die ärmsten Länder in Asien und Latein­amerika leiden unter den Folgen des Klima­wandels. Ihre Fort­schritte dürfen nicht durch die Folgen des Klima­wandels gefährdet werden. Und endlich werden jetzt auch gemeinsame An­strengun­gen gegen die Abholzung der tropischen Wälder völker­rechtlich abgesichert.&#8221;</p>
<p>Der in Cancún im Grundsatz beschlossene &#8220;Green Climate Fund&#8221; wird ein neues Instrument der Entwicklungspolitik, das die direkt mit den Partner­ländern durchgeführten Vorhaben ergänzen wird. Gudrun Kopp dazu: &#8220;Ich werde mich dafür einsetzen, dass der Fonds in Bonn angesiedelt wird, wo bereits das Klima-Sekretariat und der Klima-Anpassungsfonds ihren Sitz haben.&#8221;</p>
<p>Text: <a href="http://www.bmz.de/de/presse/aktuelleMeldungen/2010/dezember/20101212_pm_183_cancun/index.html">BMZ</a><br />
Bild: <a href="http://cc2010.mx/en/downloads/">cop16Mexiko</a></p>
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		<title>“Grüne Energie” bedroht Borneos Regenwald und indigene Völker doppelt</title>
		<link>http://entwickler-netz.de/blog/2010/12/09/%e2%80%9cgrune-energie%e2%80%9d-bedroht-borneos-regenwald-und-indigene-volker-doppelt/</link>
		<comments>http://entwickler-netz.de/blog/2010/12/09/%e2%80%9cgrune-energie%e2%80%9d-bedroht-borneos-regenwald-und-indigene-volker-doppelt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 09:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[indigene Völker]]></category>
		<category><![CDATA[Indonesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Die indigenen Völker in den Regenwäldern Borneos sind zweifach durch „grüne Energie“ bedroht: Staudämme zerstören ihre Flüsse und ihre Wälder werden für den Anbau von Palmöl abgeholzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin, 08.12.2010 – Während sich Umweltminister aus aller Welt in Mexiko bei der UN-Klimakonferenz versammeln, sind indigene Völker in den Regenwäldern Borneos zweifach durch „grüne Energie“ bedroht: Staudämme zerstören ihre Flüsse und ihre Wälder werden für den Anbau von Palmöl abgeholzt.</p>
<p>Die indigene Bevölkerung in Sarawak, im malaysischen Teil Borneos, war schockiert als der Rajang Fluss im Oktober wegen Aufstauung für den berüchtigten Bakun Damm zu einem Rinnsal verkümmerte. Aufgrund der dramatischen Folgen für Transport und Fischerei, fürchten lokale Gemeinden nun um ihre Lebensgrundlage.</p>
<p>10.000 Indigene wurden für den Bakun Damm umgesiedelt und die Regierung Sarawaks plant, zwölf weitere Staudämme in dem Bundesstaat zu errichten. Die Besorgnis indigener Gruppen über diese Entwicklung wurde durch das Austrocknen des Rajang weiter verstärkt.</p>
<p>Für den Bau des ersten der zwölf geplanten Dämme, den Murum Damm, wurden rund 1.000 Mitgliedern der Penan aufgefordert umzusiedeln. Eine Studie zu den sozialen und ökologischen Folgen des Staudamms wird derzeit durchgeführt – der Bau des Murum Damms hat jedoch bereits begonnen.</p>
<p>Die Penan haben zugestimmt in ein Stück Regenwald umzusiedeln, welches jedoch derzeit rapide vom Palmölunternehmen Shin Yang gerodet wird, um Platz für Palmölplantagen zu schaffen. Palmöl wird für Biodiesel und zur Herstellung einer Vielzahl von Nahrungsmitteln und Kosmetik verwendet.</p>
<p>„Wir haben erfahren, dass Shin Yang damit begonnen hat die Wälder in der Metalon Fluss Region ohne unsere Zustimmung abzuholzen […] Wir wollen, dass der Wald in diesen Gebieten erhalten bleibt,“ sagte Ramlie Bujang, ein Mitglied der Penan.</p>
<p>Palmölplantagen bedecken bereits große Teile Sarawaks, die bis vor kurzem noch dicht bewaldet waren.</p>
<p>„Die Zerstörung des Regenwaldes und der Flüsse in Sarawak gefährdet das Leben der Penan und anderer indigener Völker. Es ist ironisch und tragisch, dass dies im Namen von „grüner“ Energie geschieht,“ sagte Stephen Corry, Direktor von Survival International.</p>
<p>Text:<a href="http://www.survivalinternational.de/nachrichten/6737"> www.survivalinternational.de</a><br />
Bild: via flickr.de: <a href="http://www.flickr.com/photos/10745203@N06/3764551359/">arjandijksma</a></p>
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