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	<title>Die&#124;Entwickler &#187; Landminen</title>
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		<title>Friedensnobelpreisträger macht gute Miene zu geächteten Waffen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 13:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch US-Präsident Obama verweigert weiterhin Verbot von Landminen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #ff6600">Auch US-Präsident Obama verweigert weiterhin Verbot von Landminen</span></h3>
<p>(Berlin 25. November 2009) Die USA werden auch unter der  Regierung von Friedensnobelpreisträger Präsident Barack Obama nicht dem  internationalen Abkommen zur Ächtung von Antipersonenminen (Ottawa-Konvention)  beitreten. Dies bestätigte ein Sprecher des US-Außenministeriums gestern in  Washington und gab als Begründung an, dass man nicht mehr den „nationalen  Verteidigungsanforderungen und den Sicherheitsverpflichtungen gegenüber Freunden  und Verbündeten genügen könnte“, würden die USA das Verbotsabkommen  unterzeichnen.</p>
<p>„Präsident Obama hat einmal gesagt, dass er eigentlich  den Friedensnobelpreis nicht verdient habe &#8211; zumindest in Bezug auf Landminen  müssen wir ihm leider zustimmen“, bedauert Thomas Küchenmeister vom  Aktionsbündnis Landmine.de, einem Zusammenschluss von 17 deutschen Hilfswerken  und Organisationen. Küchenmeister zeigt sich enttäuscht, aber nicht überrascht  von der Entscheidung, da die USA in vielen Ländern, u.a. an der koreanischen  Grenze, hunderttausende Minen lagern und dort auch Minenfelder mit über 1  Million Antipersonenminen installiert haben.</p>
<p>„Offensichtlich hat Obama sich nicht gegen seine  Militärberater und das Pentagon durchsetzen können, die offensichtlich immer  noch vom militärischen Nutzen dieser grausamen Waffen überzeugt sind“, beklagt  Küchenmeister, der jetzt auch nicht mehr mit einem Beitritt der USA zum  Verbotsvertrag für Streumunition rechnet. Laut Landmine Monitor 2009 sind in  Korea bis zu 3.000 Menschen Minen und Blindgängern zum Opfer gefallen.</p>
<p>„Die  Entscheidung der US-Regierung ist gerade vor dem Beginn der Ottawa-  Revisionskonferenz in Cartagena ein überaus schlechtes Zeichen und wird nicht  dazu beitragen die Stigmatisierung von Landminen voranzutreiben, geschweige denn  Länder dazu ermutigen, dem Vertrag beizutreten“, bedauert auch François De  Keersmaeker, Geschäftsführer von Handicap International. „Wir hoffen sehr, dass  zumindest Ottawa-Vertragsstaaten ihrer Verpflichtungen ernst nehmen und nicht  davon abrücken Minenaktionsprogramme und damit auch Opferhilfe zu unterstützen,  zumal diese seit Jahren unterfinanziert sind“, warnt De  Keersmaeker.</p>
<p>Aktionsbündnis Landmine.de ist Mitglied der  Internationalen Kampagne zum Verbot von Streumunition CMC (Cluster Munition  Coalition) und der Internationalen Kampagne zum Verbot von Antipersonenminen  (ICBL). Die ICBL wurde 1997 für ihre Verdienste beim Zustandekommen des  Abkommens über das Verbot von Antipersonenminen (Ottawa-Konvention) mit dem  Friedensnobelpreis geehrt. Im Jahr 2009 erhielt Landmine.de den  „Wilhelm-Dröscher-Preis“.</p>
<p>mehr Informationen findet ihr unter: <a title="landmine.de" href="http://landmine.de" target="_blank">landmine.de</a></p>
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