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	<title>Die&#124;Entwickler &#187; Hunger</title>
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		<title>Hungerkrisen vermeiden – Schäuble muss Spekulation mit Nahrungsmitteln stoppen</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 13:51:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Attac, Berlin, 09.04.2012) Angesichts einer Milliarde Hungernder auf der Welt fordert ein Bündnis aus Hilfs- und Kampagnenorganisationen jetzt ein Einschreiten der Bundesregierung, um der maßlosen Spekulation mit Nahrungsmitteln einen Riegel vorzuschieben. Attac, Campact, Misereor, Oxfam Deutschland, das Südwind-Institut, WEED und die Welthungerhilfe starten heute die Protestaktion &#8220;Mit Essen spielt man nicht!&#8221;. Sie richtet sich an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Attac, Berlin, 09.04.2012) Angesichts einer Milliarde Hungernder auf der Welt fordert ein Bündnis aus Hilfs- und Kampagnenorganisationen jetzt ein Einschreiten der Bundesregierung, um der maßlosen Spekulation mit Nahrungsmitteln einen Riegel vorzuschieben. Attac, Campact, Misereor, Oxfam Deutschland, das Südwind-Institut, WEED und die Welthungerhilfe starten heute die Protestaktion &#8220;Mit Essen spielt man nicht!&#8221;. Sie richtet sich an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der dazu beitragen soll, die Geschäfte mit dem Hunger zu stoppen.</p>
<p>&#8220;Die Spekulation mit Agrarrohstoffen an den Finanzmärkten ist mitverantwortlich für extreme Preisschwankungen und -anstiege bei Nahrungsmitteln und trägt so zu globalen Hungerkrisen bei&#8221;, sagt Marion Lieser, Geschäftsführerin von Oxfam Deutschland. &#8220;Die Folgen der zunehmenden Spekulation treffen vor allem die Ärmsten.&#8221;</p>
<p>Familien in Entwicklungsländern geben oft mehr als die Hälfte ihres Einkommens für Nahrungsmittel aus. Als Folge der Preisexplosion bei Nahrungsmitteln im zweiten Halbjahr 2010 sind nach Angaben der Weltbank zusätzlich 44 Millionen Menschen verarmt und unterernährt. Das Bündnis der sieben Organisationen fordert Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auf, sich bei der anstehenden EU-Finanzmarktreform für eine stärkere Regulierung der Warentermingeschäfte einzusetzen. Dazu gehört mehr Transparenz an den Rohstoffbörsen. Investmentfonds sollten komplett von den Agrarrohstoffbörsen verbannt werden.</p>
<p>&#8220;Die Zeit drängt. Wenn die Getreidespeicher leer sind, dann müssen verarmte Länder zu astronomischen Summen Nahrungsmittel auf den Weltmärkten zukaufen. Weitere Millionen werden in den Hunger getrieben&#8221;, sagt Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe.</p>
<p>&#8220;Auf europäischer Ebene besteht jetzt die Chance, das Geschäft mit dem Hunger zu stoppen. Das Recht auf Nahrung muss Vorrang haben vor den kurzfristigen Gewinninteressen der Finanzmarktakteure&#8221;, sagt Jutta Sundermann, Mitglied des Attac Koordinierungskreises.</p>
<p>Bei der Protestaktion sammelt das Bündnis unter dem Motto &#8220;Mit Essen spielt man nicht!&#8221; über seine Netzwerke online und offline Unterschriften. Im Herbst 2012 sollen die gesammelten Unterschriften in einer symbolischen Aktion an Bundesfinanzminister Schäuble übergeben werden.</p>
<p>Foto: <a href="http://http://www.flickr.com/photos/un_photo/6812601569/sizes/o/in/photostream/">United Nations Photo</a> via flickr</p>
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		<title>Horn von Afrika: Dirk Niebel appeliert an Akteure</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 11:40:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(BMZ, 27.07.2011) Dirk Niebel appelliert an Ak­teure in der Region, die Arbeit der huma­nitären Organi­sationen aktiv zu unter­stützen Angesichts der Dürre am Horn von Afrika erklärte der Bundes­minister für wirt­schaftliche Zusammen­arbeit und Entwicklung, Dirk Niebel: “Die Bundes­regierung hat rasch Mittel für die Hungernden am Horn von Afrika bereitgestellt, inzwi­schen allein bilateral und über die europäische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(BMZ, 27.07.2011) <strong>Dirk Niebel appelliert an Ak­teure in der Region, die Arbeit der huma­nitären Organi­sationen aktiv zu unter­stützen</strong></p>
<p>Angesichts der Dürre am Horn von Afrika erklärte der Bundes­minister für wirt­schaftliche Zusammen­arbeit und Entwicklung, Dirk Niebel: “Die Bundes­regierung hat rasch Mittel für die Hungernden am Horn von Afrika bereitgestellt, inzwi­schen allein bilateral und über die europäische Ebene über 60 Millio­nen Euro. Ich sehe aber mit großer Sorge, dass noch immer kein Zugang zu den Men­schen in Somalia geschaffen worden ist. Ich appelliere daher nochmals an alle Beteilig­ten vor Ort, den Zugang des Welt­ernährungs­programms zu den hungern­den Menschen zu gewähr­leisten. Jetzt geht es nicht um Politik, sondern um die Rettung von Menschen­leben.”</p>
<p>Die Bundes­regierung hatte insgesamt rund 30 Millionen Euro Not- und Sofort­hilfe für die Region aus Mitteln des Bundes­ministe­riums für wirt­schaftliche Zusammen­arbeit und Ent­wick­lung und des Auswär­tigen Amts bereitgestellt. Hinzu kommen Mittel der Europä­ischen Kom­mission, an denen die Bundes­regierung mit rund 32 Millionen Euro beteiligt ist. Dirk Niebel: “Ich begrüße darüber hinaus die Ankün­digung der Weltbank, aus IDA-Mitteln 500 Millionen US-Dollar für die Region bereit zu stellen.” Die Bundes­regierung trägt dazu ebenfalls bei, hier rund 35 Millionen US-Dollar.</p>
<p>Die Parla­men­tarische Staats­sekretärin im BMZ, Gudrun Kopp, ergänzte: “Das BMZ leistet über die akute Nahrungs­mittelhilfe hinaus vor allem langfristige Arbeit, um künftig Katastrophen, wie wir sie gerade am Horn von Afrika erleben, best­möglich verhindern zu können. Diese An­strengun­gen sind, ebenso wie Gute Regierungs­führung auf Seiten der Partner­länder, wesentlich für die nachhaltige Stabilisierung der Lebens­bedingungen für die Menschen in der Region. Leider finden diese langfristigen Programme in der Medien­öffentlichkeit abseits von akuten Katastrophen wenig Aufmerk­samkeit.”</p>
<p>Bundes­entwicklungs­minister Dirk Niebel mahnte heute erneut an, neben der akuten Nothilfe auch nachhaltig und langfristig zu arbeiten: “In der Vergangen­heit ist die Entwick­lung ländlicher Räume vernach­lässigt worden. Hier hat die Regierung 2009 umgesteuert. Das BMZ hat unter meiner Leitung seit 2009 Kenia und Äthiopien zusammen 55 Millionen Euro für nachhaltige Land­bewirtschaf­tung, die langfristige Erhöhung der Nahrungs­mittel­produktion und die Verbesserung der Ernährungs­sicherheit – insbesondere auch von Frauen und Kindern – zugesagt. Die Entwicklung länd­licher Räume ist dort jetzt Schwerpunkt­bereich unserer Zusammen­arbeit. Dies ist der einzige Weg, langfristig und nachhaltig Strukturen zu verändern, die künftigen Dürren dieses Aus­maßes entgegen­wirken können.”</p>
<p><a href="http://www.bmz.de/">www.bmz.de</a></p>
<p>Bild: Andy Hall/Oxfam via flickr</p>
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		<title>Globale Konkurrenzstrategie von EU und WTO verschärft Hunger</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 15:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Frankfurt, 15.10.2009. – Angesichts der dramatischen Zahlen über den Hunger in der Welt und wenige Wochen vor der WTO–Ministerkonferenz Ende November kritisiert das Netzwerk Attac die sogenannte Freihandelspolitik. Sowohl die WTO als auch die EU setzten weiterhin unbeirrt auf die neoliberalen Konzepte von Liberalisierung, Deregulierung und Privatisierung.</p>
<p>“Die neoliberale Agenda ist gescheitert. Dass die Welt heute über soviel Wohlstand verfügt wie nie zuvor, aber dennoch über eine Milliarde Menschen an Hunger leiden, ist ein Skandal”, sagte Steffen Stierle, Mitglied im Attac Koordinierungskreis. “Deregulierte, globale Marktmechanismen versagen völlig, wenn es darum geht, den bestehenden Wohlstand gerecht zu verteilen”. Pünktlich zum Welternährungstag am 16. Oktober hat die UNO ihren diesjährigen Welthungerbericht veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die Zahl Hunger leidender Menschen den höchsten Stand seit 1970 erreicht hat. Fast jeder sechste Mensch weltweit ist betroffen.</p>
<p>Selbst der WTO – Generaldirektor Pascal Lamy hat jüngst eingestanden, dass der freie Handel nicht in der Lage sei, ohne aktive Politik sichere Arbeitsplätze zu schaffen. “Diese Erkenntnis ist im Kontext der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise längst überfällig. Leider steht es weiterhin aus, dem Taten folgen zu lassen. Die Agenda der WTO spricht solchen Einsichten nach wie vor Hohn”, sagte Jutta Sundermann vom Attac Koordinierungskreis. “In Afrika arbeiten 80 Prozent der Menschen in prekären Niedriglohnjobs ohne jede soziale Absicherung. Die Zahl der Hungernden hat dort innerhalb von nur einem Jahr um über 10 Prozent zugenommen. Zugleich gibt es etliche neue Dollarmillionäre auf dem schwarzen Kontinent. Weltweit und innerhalb der Länder klafft die soziale Schere immer weiter auf – und die Industrienationen setzen unbelehrbar auf den Abschluss der Doha-Runde der WTO, die EU zieht afrikanische Länder in Freihandelsverhandlungen über den Tisch”.</p>
<p>Attac kritisiert weiter, dass die Regierungen der EU sich zwar als Vorreiter bei Friedenssicherung, Hungerbekämpfung und Klimaschutz darstellen, ihre gesamte politische Agenda aber an dem Ziel ausrichteten, die eigene Wettbewerbsfähigkeiten zu Lasten der Länder im globalen Süden zu verbessern. Vom 13. – 15. November befasst sich Attac auf der Tagung “sytem error – Neustart” mit der Rolle Europas in der Weltwirtschaft. Für den 28. November mobilisieren Attac und andere Organisationen zu Demonstrationen und Aktionen rund um die WTO – Konferenz nach Genf.</p>
<p><a href="http://www.attac.de/" target="_blank">www.attac.de</a></p>
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		<title>Immer mehr Flüchtlinge müssen hungern</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 13:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das&#124;Entwicklerteam</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bonn, 15.10.2009. – Laut Schätzungen der „Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen“ (FAO) ist die Zahl der weltweit Hungernden auf über eine Milliarde Menschen angestiegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bonn, 15.10.2009. – Laut Schätzungen der „Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen“ (FAO) ist die Zahl der weltweit Hungernden auf über eine Milliarde Menschen angestiegen. Schuld an dem historischen Hoch seien vor vor allem die katastrophalen Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise. „Zu einer Zeit, in der mehr Menschen hungern als je zuvor, gibt es so wenig Nahrungsmittelhilfe wie noch nie“, berichtet Josette Sheeran, Exekutivdirektorin des UN-Welternährungsprogramm (WFP).</p>
<p>Am Welternährungstag, der am 16. Oktober begangen wird, soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass zahllose Menschen an Hunger leiden. Unter den Hungernden sind auch Tausende Flüchtlinge und Vertriebene, die aufgrund ihrer prekären und verletzbaren Lage besonders unter der Krise leiden müssen. Um Abhilfe zu schaffen, kooperiert das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) gemeinsam mit dem WFP, um sicherzustellen, dass alle Flüchtlinge und Vertriebene bei Nothilfe-Einsätzen und anderen Hilfsoperationen mit Lebensmitteln versorgt werden können.</p>
<p>In diesem Zusammenhang konnten im letzten Jahr bereits tägliche Essensrationen an über 2,3 Millionen Flüchtlinge und Rückkehrer sowie an fünf Millionen Binnenvertriebene in 30 Ländern mit durchschnittlich 1.980 Kilokalorien pro Person verteilt werden.</p>
<p>Wie prekär die Lage für viele Flüchtlinge geworden ist, zeigt der alltägliche Kampf ums Essen in Syrien. Die sprunghaft gestiegenen Preise für Nahrungsmittel haben dort Tausende irakische Flüchtlinge ins Elend gestürzt. Während im September 2007 nur 33.000 Iraker auf die täglichen Essensrationen von WFP und UNHCR angewiesen waren, stieg bis April 2008 die Zahl der Hilfsbedürftigen rapide auf mehr als 150.000 an.</p>
<p>Die UNO-Flüchtlingshilfe, der Partner von UNHCR in Deutschland, hat aufgrund der katastrophalen Versorgungslage von Tausenden Flüchtlingen, dringend zu Spenden aufgerufen.</p>
<p><a href="http://www.uno-fluechtlingshilfe.de/" target="_blank">www.uno-fluechtlingshilfe.de</a></p>
<p>Bild von <a href="http://www.flickr.com/photos/zoriah/" target="_blank">Zoriah</a></p>
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