„Keine Waffen für Kriegsverbrecher!“

„Keine Waffen für Kriegsverbrecher!“

(Oxfam, Berlin, 13. Juli 2012)

Pistolen, Granaten, Maschinengewehre: Sie sind die wirklichen Massenvernichtungswaffen. Robert Lindner, Oxfams Experte für humanitäre Hilfe, wird vom 16. bis zum 27. Juli in New York die Verhandlungen bei den Vereinten Nationen über ein internationales Abkommen zur Kontrolle des Handels mit konventionellen Waffen (Arms Trade Treaty, kurz: ATT) verfolgen.Oxfam fordert, Transfers aller Arten von konventionellen Waffen zu verbieten, wenn damit im Empfängerland systematisch die Menschenrechte verletzt, Kriegsverbrechen begangen oder die soziale und die wirtschaftliche Entwicklung geschädigt werden.

Deutschland trägt als weltweit drittgrößter Waffenexporteur, der immer wieder Rüstungsgüter auch in Spannungsgebiete liefert, eine besondere Verantwortung für den Erfolg der Verhandlungen.

Oxfam setzt sich seit 2003 im Rahmen der weltweiten Kampagne “Control Arms!” gemeinsam mit Amnesty International, dem Internationalen Aktionsnetzwerk gegen Kleinwaffen (IANSA) und anderen internationalen Nichtregierungsorganisationen für ein globales Waffenhandelskontrollabkommen (ATT) ein.

 

Bild: adesigna via flickr

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