Gudrun Kopp zu dem “19. Bericht zur Wirk­lich­keit der Ent­wick­lungs­hilfe”

Gudrun Kopp zu dem “19. Bericht zur Wirk­lich­keit der Ent­wick­lungs­hilfe”

(BMZ, 10.11.2011) 09.11.2011 Zu dem heute in Berlin von Welt­hunger­hilfe und terre des hommes vorgestellten “19. Bericht zur Wirk­lich­keit der Ent­wick­lungs­hilfe” erklärt die Parla­men­ta­rische Staats­se­kre­tärin im Bundes­mi­ni­ste­ri­um für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wick­lung, Gudrun Kopp:

“Bundes­kanzlerin Angel Merkel hat sich noch­mals aus­drück­lich dazu be­kannt, bis 2015 0,7 Prozent des Brutto­in­land­produkts für Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit zur Ver­fü­gung zu stellen. Das belegt die Haus­halts­ent­wick­lung des Entwicklungsministeriums: Wir ver­zeich­nen seit drei Jahren einen Zuwachs und haben zum dritten Mal in Folge den bislang höchsten Etat. Grund­sätzlich gilt: Die Summe des aus­ge­ge­benen Geldes sagt noch nichts über den Wert der Hilfe. Wesentlich ist deren Wirksamkeit. Deshalb haben wir auch im Januar die drei Durch­führungs­or­ga­ni­sa­tionen der technischen Zu­sam­men­arbeit zur Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zu­sam­men­ge­führt. Ferner wollen wir zusätzliche Mittel nutzbar machen, etwa durch die Ausweitung des Ga­ran­tie­rahmens für Ent­wick­lungs­kredite. So stehen uns mehr Mittel für die ganz armen Länder zu Verfügung. Hin­sicht­lich Liefer­bin­dungen möchte ich betonen, dass sich das BMZ OECD-konform verhält. Richtig ist, dass wir uns im Rahmen der inter­na­ti­ona­len Ver­pflich­tungen unter anderem in der Paris- und Accra-Erklärung zur Liefer­auf­bindung be­kannt und ver­pflich­tet haben. Die bislang erzielten Fort­schritte können sich sehen lassen. Knapp 80 Prozent der von uns über ver­schie­dene Durch­führungs­or­ga­ni­sa­tio­nen erbrachten Lei­stungen sind bereits liefer­un­gebunden. Von einer Export­hilfe für deutsche Unter­nehmen kann wahrlich nicht die Rede sein.”

Foto: Liberale via Flickr

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