Klimawandel konkret – Klimazeuginnen aus Entwicklungsländern berichten

Klimawandel konkret – Klimazeuginnen aus Entwicklungsländern berichten

(Oxfam, 04.11.2011) Berlin, 3 | November | 2011 Einladung zu einer Schulveranstaltung am 10. November 2011, organisiert von der Grundschule am Insulaner, der Heinrich-Böll-Stiftung und Oxfam.

Zukiswa Millicent Nomwa aus Südafrika, Hauwa Uma-Mustaphar aus Nigeria und Serafhina Gigira Aupong aus Papua-Neuguinea besuchen die Grundschule am Insulaner in Berlin, um den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 und 6 zu berichten, wie die Folgen des Klimawandels bereits heute den Alltag der Menschen in ihren Ländern beeinflussen. Sie zeigen Fotos und beantworten die Fragen der Kinder.

Wann: 10. November 2011, 08.15-10.15 Uhr

Wo: Grundschule am Insulaner, Hanstedter Weg 11/15, 12169 Berlin

Die Folgen des Klimawandels sind in vielen Regionen der Welt schon jetzt dramatisch.  Gerade in Armut lebende Menschen in Entwicklungsländern sind mit den schlimmsten Auswirkungen konfrontiert, obwohl sie selbst kaum zum Klimawandel beitragen. Überschwemmungen oder Stürme zerstören ihr Hab und Gut, steigende Temperaturen begünstigen die Ausbreitung von Krankheiten wie Malaria, und lang anhaltende Dürren oder sintflutartige Regenfälle verringern oder vernichten ihre Ernten.

Die Referentinnen

Zukiswa Millicent Nomwa ist Field Worker bei der Environmental Monitoring Group (EMG) in Kapstadt. Sie unterstützt Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bei der Anpassung an die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels, insbesondere hinsichtlich des Zugangs zu Wasser.

Hauwa Uma-Mustaphar ist Direktorin der Tubali Development Initiative in Nigeria. Sie studiert die Zusammenhänge zwischen ländlicher Entwicklung, Armut und der Ernährungssicherheit, die sich in vielen Regionen in Nigeria wegen des Klimawandels zunehmend verschlechtert.

Serafhina Gigira Aupong ist Campaignerin der Bismarck Ramu Group (BRG), die zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Ernährungssicherheit in Papua-Neuguinea arbeitet. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind lokale Gemeinschaften, die von traditioneller Fischerei leben. Diese ist durch den Klimawandel inzwischen stark beeinträchtigt.

Die Grundschule am Insulaner

Das Thema „Klima und Klimawandel“ ist ein wichtiger inhaltlicher Projekt-Schwerpunkt der Schule, die bereits zum dritten Mal mit dem Titel „Klimaschule“ ausgezeichnet wurde. Viele der Kinder nahmen an Klima-Akademien der Schülerinitiative „Plant-for-the-Planet“ teil und ließen sich zu Botschafter/innen für Klimagerechtigkeit ausbilden – dazu gehören Vorträge in den Klassen, anderen Schulen und sogar auf Fachtagungen; zuletzt auf dem Jugend-Klima-Gipfel 2011, zu halten.

Bitte melden Sie sich per E-Mail über bwolf@oxfam.de für die Veranstaltung an.
Weitere Informationen zu Oxfam finden Sie unter www.oxfam.de

Foto: Global2000 via Flickr

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