Das BMZ leistet Not­hilfe nach den schweren Über­flutungen in Zentral­amerika

Das BMZ leistet Not­hilfe nach den schweren Über­flutungen in Zentral­amerika

(BMZ, 04.11.2011) 03.11.2011 Das Bundes­ministerium für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wick­lung (BMZ) stellt kurz­fristig für die von Über­schwem­mun­gen be­troffe­nen Menschen in den zentral­amerika­nischen Ländern Guate­mala, El Salvador, Honduras und Nica­ragua eine Not­hilfe in Höhe von 1.500.000 Euro bereit.

Minister Dirk Niebel: “Seit Anfang Oktober leidet Zentral­amerika an Über­flutungen und Erd­rutschen in Folge der schweren Regen­fälle durch die Tro­pische Depres­sion 12-E. Ins­gesamt sind in den Ländern Guate­mala, El Salva­dor, Hondu­ras und Nica­ragua über 650.000 Menschen von den Aus­wirkungen betroffen, 100 To­des­opfer sind zu beklagen. Besonders stark betroffen ist El Sal­vador mit über 264.000 not­leidenden Men­schen im länd­lichen Bereich. Die zum Jahres­ende erwartete Ernte ging in großen Teilen verloren, viele Klein­bauern sind von Ernährungs­unsicher­heit bedroht. Deshalb wird das BMZ mit 1 Million Euro die Ver­sor­gung von besonders armen und anfälligen Menschen über das Welt­ernährungs­programm der Ver­einten Nationen unter­stützen. Weitere 500.000 Euro sollen über ein Projekt von Caritas den not­leidenden Menschen helfen, ihre Lebens­grund­lagen wieder herzu­stellen und zu sichern.”

Foto: danielkaempfe via Flickr

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