Das BMZ stockt Not­hilfe für Myanmar und Kam­bod­scha auf

Das BMZ stockt Not­hilfe für Myanmar und Kam­bod­scha auf

(BMZ, 03.11.2011) 02.11.2011 Infolge mehrerer aufeinander­folgender tropischer Stürme in Süd­ost­asien fällt die Stark­regen­saison gegen­über ver­gangenen Jahren deutlich schwerer aus. In Myanmar führte ins­besondere der jüngste Tropen­sturm “Two” am 19.10.2011 zu 78 Toten und Vermissten sowie 30.000 Menschen, die durch Verlust ihrer Lebens­grund­lagen unmittel­bar betroffen sind.

Kambodscha leidet derzeit unter den schlimmsten Über­schwemmungen seit zehn Jahren. Die seit August anhaltenden Monsun-Regenfälle haben zu weit­läufigen Über­schwemmungen um den Tonle-Sap-See und entlang des Mekong-Flusses geführt. Bisher sind mehr als 330.000 Familien betroffen. Mindestens 247 Tote sind zu beklagen. Etwa 400.000 Hektar des gesamten Reis­anbau­gebiets im Land wurden überflutet, die Behörden schätzen, dass die Hälfte der Reis­pflanzen zerstört wurde.

Das BMZ unter­stützt mit Projekten der Ernährungs­sicherung die von Not betroffenen Menschen in Myanmar und Kam­bod­scha. Zur Bewältigung der Flut­schäden stockt das BMZ seine Hilfe um 700.000 Euro auf. Diese wird über vor Ort tätige Nicht­regierungs­organi­sa­tionen wie die Deutsche Welt­hunger­hilfe e.V. und Malteser Inter­national geleistet. Für Kam­bod­scha erhöht sich damit die vom BMZ zugesagte Not­hilfe in 2011 um 500.000 Euro auf gesamt 950.000 Euro, für Myanmar um 200.000 Euro auf gesamt 1.300.000 Euro.

Foto: rocor via Flickr

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