Dirk Niebel beim “Club der Optimisten”

Dirk Niebel beim “Club der Optimisten”

(BMZ, 31.10.2011) 29.10.2011 Dirk Niebel, Bundes­minister für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung, hat heute in Hamburg die Fest­rede an­lässlich der Ver­leihung des Preises “Optimist des Jahres” an Axel Oberdörfer durch den Hamburger “Club der Optimisten” gehalten.

Dirk Niebel: “Wenn es den ‘Club der Optimisten’ nicht bereits gäbe – ich müsste ihn als Bundes­minister für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung er­finden. Denn Optimismus ist genau das, worum es in der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit geht. Die Ent­wick­lungs­hilfe von früher war von Skepsis, ja Pessimismus geprägt. Man traute den Menschen in Ent­wick­lungs­ländern nicht zu, dass sie jemals etwas an ihrer Lebens­situation würden ändern können. Wir – als Optimisten – glauben nicht an Ent­wick­lungs­hilfe, son­dern an Ent­wick­lungs­zu­sammen­ar­beit! Wir wissen, dass es unendlich viel Armut auf der Welt gibt. Aber wir glauben daran, dass auch Menschen in armen Ländern mit ihrer Kreativität und ihrer Initiative in der Lage sind, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen.”

Dirk Niebel würdigte den Preisträger, Axel Oberdörfer: “Axel Oberdörfer hat sich durch solchen Optimismus aus­ge­zeichnet. Selbst Kauf­mann, hat er die op­ti­mis­ti­schen Seiten von Afrika kennen­ge­lernt und auf­ge­griffen. Mit ‘Items Africa’ hat er ein Unter­nehmen ge­grün­det, das nicht nur neue Design-Ideen nach Deutschland und Europa bringt, sondern das auch den Menschen vor Ort ganz konkret hilft, durch eigene Arbeit und Initiative ihren Weg aus der Armut zu finden.”

Foto: h.koppdelany via Flickr

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