Deutsch-britische Kon­sul­ta­tionen im BMZ

Deutsch-britische Kon­sul­ta­tionen im BMZ

(BMZ, 21.09.2011) 20.09.2011 Die Parlamen­tarische Staats­sekretärin im Bundes­ministerium für wirt­schaft­liche Zusammen­arbeit und Ent­wick­lung (BMZ), Gudrun Kopp, hat am heutigen Dienstag in Berlin einen der fünf Vor­sitzenden des Department for Inter­national Develop­ment (DFID), Staats­sekretär Mark Lowcock, getroffen, um die Zusammen­arbeit zwischen dem BMZ und DFID zu vertiefen.

Gudrun Kopp erklärt dazu: “Die Zusammen­arbeit zwischen zwei so wichtigen europäischen Partnern ist für unsere bilaterale und gesamte europäische Entwicklungs­zusammen­arbeit von besonderer Bedeutung.” Der Austausch zwischen Deutsch­land und Groß­britannien, die bereits in vielen Bereichen der Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit zusammen­arbeiten und in regel­mäßigem Austausch sowohl auf Arbeits­ebene als auch auf Minister­ebene stehen, solle nun im Rahmen eines strukturierten Dialogs noch intensiviert werden. In Zukunft wollen BMZ und DFID zudem inter­nationale Foren und multi­laterale Organi­sa­tionen nutzen, um gemein­same Prioritäten weiter voran­zutreiben.

Nach kurzer Vorstellung des neuen Entwicklungs­politischen Kon­zepts und der multi­lateralen Strategie des BMZ betonte die Par­la­men­ta­rische Staats­sekretärin die Wichtig­keit einer gemeinsamen Zusammen­arbeit im Bereich der europäischen Entwicklungs­politik. Weitere Themen der Kon­sul­ta­tionen waren die verstärkte Zusammen­arbeit im Rahmen des G8- und G20-Prozesses, im Bereich Wirk­sam­keit der Entwicklungs­zusammen­arbeit sowie ein Austausch über die Vor­bereitungen des High Level Forums on Aid Effectiveness in Busan Ende 2011. Zudem standen die Rolle des Privat­sektors sowie eine mögliche gemeinsame Unterstützung der Bildungs­politik und der guten Regierungs­führung Pakistans im Mittel­punkt der Gespräche.

DFID ist ver­antwort­lich für die britische Entwicklungs­politik. Seit Mai 2010 wird DFID von Andrew Mitchell (MP), Secretary of State (Minister) geleitet. Die Auslands­aktivitäten des DFID werden seit Sommer 2009 unter dem Namen “UKaid” geführt. DFID hat im Frühjahr 2011 Berichte zur britischen multi- und bilateralen Zusammen­arbeit veröffentlicht. Ergebnis des Bilateral Aid Review ist unter anderem, die Zusammen­arbeit mit derzeit 43 Partner­ländern auf 27 zu reduzieren.

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