Deutschland: Schon 91 Mio. Euro Spenden für die Hungernden in Ostafrika

Deutschland: Schon 91 Mio. Euro Spenden für die   Hungernden in Ostafrika

 

(Berlin, 9.8.2011) Seit vier Wochen rufen Hilfswerke zu Spenden für die von der Dürrekatastrophe in Somalia und weiteren ostafrikanischen Ländern betroffenen Menschen auf. In Deutschland sind daraufhin bereits 91 Millionen Euro von Privatpersonen und Unternehmen gespendet worden. Dies ergab heute eine Umfrage des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) bei insgesamt 34 Hilfswerken und Spendenbündnissen.

„Die Spendenbereitschaft der Menschen in Deutschland für die Hungernden in Ostafrika ist außerordentlich groß“, sagt Burkhard Wilke, Geschäftsführer und wissenschaftliche Leiter des DZI. Wenn man berücksichtige, dass viele Bundesbürger zurzeit im Urlaub sind und erst nach ihrer Rückkehr zum Spenden kommen, sei damit zu rechnen, dass der Spendenfluss noch einige Wochen anhalten werde.

Bei sieben deutschen Organisationen bzw. Bündnissen liegen die Spendeneinnahmen für Ostafrika über fünf Millionen Euro. Dies sind das das Bündnis „Aktion Deutschland Hilft e.V.“ (11,2 Mio.), die Deutsche Welthungerhilfe e.V. (10,1 Mio.), das Deutsche Komitee für UNICEF e.V. (10 Mio.), die Diakonie Katastrophenhilfe (8,4 Mio.), das Bündnis „Gemeinsam für Menschen in Not – Entwicklung Hilft e.V.“ (7,7 Mio.), der Deutsche Caritasverband e.V. (5,5 Mio.) und das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e.V. (5,5 Mio.).

Als Entscheidungshilfe veröffentlicht das DZI sein „Spenden-Info Hilfe für Ostafrika“ auf der Internetseite www.dzi.de mit Tipps für Spenden in Katastrophenfällen und den Namen und Kontoverbindungen von Organisationen mit Spenden-Siegel, die für die Betroffenen um Spenden bitten. Auch zu vielen Organisationen ohne Siegel versendet die DZI Spenderberatung auf schriftliche Anfrage Auskünfte.

Pressekontakt DZI: Burkhard Wilke (Geschäftsführer) 030 839001-11 und 0176 6242 9391

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