„25 Jahre nach Tschernobyl“ – Interaktive Ausstellung und Zeitzeugengespräche in Brandenburg

„25 Jahre nach Tschernobyl“ – Interaktive Ausstellung und Zeitzeugengespräche in Brandenburg

Am 26. April 1986 löste der Supergau im Kernkraftwerk in Tschernobyl europaweit eine Welle des Schreckens aus. Die Ausstellung „25 Jahre nach Tschernobyl“, die in 25 deutschen Städten gezeigt wird, möchte an das Ereignis erinnern und gegen das Vergessen vorangehen. Im März ist die Ausstellung in drei brandenburgischen Orten zu sehen.

Die Wanderausstellung wurde vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) in Dortmund erarbeitet. Ziel ist es durch Information, Aufklärung und Fotographien an die Katastrophe zu erinnern und aufzuarbeiten. Nach einem Vierteljahrhundert darf die Katastrophe nicht aus der Erinnerung verdrängt werden.

Begleitet wird die Ausstellung durch diverse Zeitzeugengespräche und politische Diskussionen. Ziel der Veranstalter ist es dem Verdrängen und Vergessen der Geschehnisse vor 25 Jahren vorzubeugen.

Die Veranstaltungsorte in Brandenburg sind:

  • 28.02. – 04.03. 2011 in Eisenhüttenstadt, Erich-Weinert-Grundschule, Montag bis Freitag, 10.00 bis 17.00 Uhr;
  • 07.03. – 11.03. 2011 Frankfurt/O., Rathaus Frankfurt/O., Montag bis Freitag, 8.30 bis 17.00 Uhr;
  • 15.03. – 25.03. 2011 in Potsdam, Landtag Brandenburg, Montag bis Freitag, 8.00 bis 17.00 Uhr.

Die Veranstaltungen in Brandenburg werden von dem IBB und brandenburgischen Basisgruppen des Solidaritätsdienst-international (SODI) mit Unterstützung der Stiftung West-Östliche Begegnungen organisiert.

Weitere Informationen zur Ausstellung unter IBB Dortmund

Foto: Timm Suess CC BY-SA 2.0

About the Author