Niebel trifft UNRWA-General­kom­mis­sar Filippo Grandi

Niebel trifft UNRWA-General­kom­mis­sar Filippo Grandi

Berlin, 26.01.2011- Bundesent­wick­lungs­minister Dirk Niebel hat heute in Berlin den Gene­ral­kom­mis­sar des Hilfs­werks der Ver­ein­ten Na­tio­nen für Palästina-Flücht­linge im Nahen Osten (United Nations Relief and Works Agency For Palestine Refugees in the Near East, UNRWA), Filippo Grandi, empfangen.

Im Mittel­punkt des Mei­nungs­aus­tausches stan­den die Lage der palästi­nen­sischen Flücht­linge im Nahen Osten, ins­be­son­dere im Gaza­strei­fen, und die Ar­beit der UNRWA in der Region.

Die Bundes­regierung unter­stützt UNRWA jähr­lich mit einem frei­wil­li­gen Bei­trag zum Kern­haus­halt der Orga­ni­sa­tion. Mit dem BMZ be­steht eine enge Zu­sam­men­arbeit im Rah­men der so­ge­nan­nten “Camp Im­prove­ment Initiative” der UNRWA, die eine parti­zi­pa­tive und sys­te­ma­tische Ent­wick­lung der palästi­nen­sischen Flücht­lings­lager in der Re­gion zum Ziel hat. Dieses En­ga­ge­ment soll in den kom­men­den Jah­ren im Rah­men eines re­gio­na­len Pro­gramms fortgesetzt werden.

Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Paläs­tina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) wurde 1949 von der UN-General­ver­samm­lung zur Unter­stützung der palästi­nen­sischen Flücht­linge ge­grün­det, die durch den arabisch-israelischen Kon­flikt seit 1948 ver­trie­ben wurden. Das Man­dat er­streckt sich ge­gen­wär­tig auf etwa 4,67 Millionen Flücht­linge (davon rund 1,3 Mil­lio­nen Menschen in 58 Lagern) in Jor­da­nien, Li­ba­non, Syrien, dem West­jor­dan­land und dem Gazastreifen.

Text: BMZ
Bild via flickr von Andreas H. Lunde

About the Author