SODI fordert finanzielle Zusagen für die HIV/AIDS-Bekämpfung

SODI fordert finanzielle Zusagen für die HIV/AIDS-Bekämpfung

Deutschland hat zwar für 2011 bis 2013 insgesamt 600 Millionen Euro für den Globalen Fonds in Aussicht gestellt, jedoch erst nach deutlichen Protesten der Zivilgesellschaft. Da diese finanziellen Mittel bei Weitem nicht ausreichen, um HIV/AIDS weltweit zu bekämpfen, fordert SODI die Bundesregierung auf, die Mittel weiter aufzustocken.

Die Berliner Nichtregierungsorganisation Solidaritätsdienst-international setzt sich vor allem in Subsahara-Afrika – eine der am schwersten vom HI-Virus betroffenen Regionen – für die HIV/AIDS-Aufklärung ein. Gemeinsam fördert SODI mit seinem Partner Gezubuso Projects in der südafrikanischen Region KwaZulu-Natal HIV/AIDS-Aufklärungsprogramme für Kinder und Jugendliche. Laut südafrikanischen Erhebungen sind in dieser Region knapp 16 Prozent der Bevölkerung von HIV/AIDS betroffen – am stärksten Jugendliche und junge Erwachsene. „Die Ursache ist oft mangelnde sexuelle Aufklärung. Zudem werden HIV/AIDS-Aufklärungsprojekte und Informationskampagnen überwiegend in Städten angeboten. Daher ist die HIV/AIDS-Rate in ländlichen Gebieten besonders hoch“, so Juanita Mackay, Leiterin von Gezubuso Projects.

Mit dem SODI-Projekt werden insgesamt über 4.000 Schülerinnen und Schüler über HIV/AIDS aufgeklärt. Die Jungen und Mädchen werden gemeinsam unterrichtet – dies schafft gegenseitiges Verständnis. Bei den jüngeren Altersklassen erfolgt der Aufklärungsunterricht vor allem anhand von Malbüchern und Gesprächen. In älteren Klassen finden dagegen Diskussionen und Rollenspiele statt. Durch frühe Aufklärung kann so bereits im Kindesalter ein Bewusstsein für diese lebensgefährliche Krankheit geschaffen werden.

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Ihre Ansprechpartnerin ist: Dörte Lüneberg, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, E-Mail: d.lueneberg@sodi.de, Telefon: 030 928 6047.

Bild: SODI

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