Ausstellung “Hunger nach Solidarität”

Ausstellung “Hunger nach Solidarität”

Der Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) präsentiert die Gewinnerplakate des Wettbewerbs „Hunger nach Solidarität“. Junge Kreative waren aufgefordert Plakate zur Welthungersituation, zu der Frage nach weltweiter Gerechtigkeit und Solidarität zu gestalten. Die Gewinner werden am 14. Oktober um 19.30 Uhr in der Berliner Galerie Olga Benario präsentiert.

Die Berliner Nichtregierungsorganisation SODI warf in ihrem Wettbewerb „Hunger nach Solidarität“ die Frage der globalen Gerechtigkeit auf und suchte Beiträge, die das Thema kritisch betrachten und dabei die Widersprüche im kleinen oder großen Zusammenhang aufgreifen.

Eine unabhängige Jury bestehend aus Wilfried Klink (Geschäftsführer Kreation TRIALON Marketing & Kommunikation GmbH), Ralf Mueller von der Haegen (FLMH | Labor für Politik und Kommunikation), Alexander Schudy (Koordinator Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V.), Torsten Feltes (Mitglied des SODI-Vorstands) wählte insgesamt 15 Beiträge für die Ausstellung aus. Davon werden die ersten drei Plätze zusätzlich öffentlich in Berlin präsentiert. Der erste Platz belegt von Thomas Granseuer wird als Plakat an Haltestellen hängen, der zweite von Margarita Rundau in Gastronomien, und der drittplatzierte Beitrag von Benedikt Braun wird als City Card veröffentlicht.

Mit Ausstellung und öffentlicher Kampagne möchte der Berliner Verein SODI auf die Welthungersituation aufmerksam machen. Weltweit leiden eine Milliarde Menschen Hunger. Die Lebensmittel, die weltweit produziert werden, könnten sogar zwölf Milliarden Menschen – fast das doppelte der derzeitigen Weltbevölkerung – ernähren. Allein die Menge an Brot, die täglich in Wien weggeworfen wird, entspricht dem Tagesbedarf einer Stadt mit 20.000 Einwohnern. “Es handelt sich um eine Frage der Prioritätensetzung – nicht knapper Staatskassen. Die Weltgemeinschaft vergisst die Armen und Ärmsten. Mit Ausstellung und Kampagne wollen wir den Verantwortlichen auf die Füße treten und möglichst viele Menschen auf weltweite Probleme aufmerksam machen”, beschreibt Ettina Zach, Bildungsreferentin bei SODI, das Ziel des Projektes.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 14. Oktober 2010, um 19.30 Uhr eröffnet. Die Plakate sind bis einschließlich 11. November 2010 in der Galerie Olga Benario in der Richardstr. 104, 12043 Berlin-Neukölln zu sehen. Ein vielfältiges Programm begleitet die Ausstellung.

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