Plakatwettbewerb “Hunger nach Solidarität”

Plakatwettbewerb “Hunger nach Solidarität”

Plakat-Wettbewerb für Auszubildende und Studierende in Grafikdesign

SODI sucht bis zum 31. August 2010 Plakatbeiträge zum Titel “Hunger nach Solidarität”. Die Beiträge sollen das Thema kritisch betrachten, die Widersprüche im Kleinen oder Großen zeigen. Bis zu 15 Plakate werden in einer Ausstellung und einem Ausstellungskatalog veröffentlicht. Bis zu zwei Gewinnerplakate werden im Raum Berlin an öffentlichen Haltestellen gehängt.

Hunger nach Solidarität

Weltweit leiden eine Milliarde Menschen Hunger. Mit den Lebensmitteln, die wir produzieren, könnten zwölf Milliarden Menschen ernährt werden. Die Menge an Brot, die täglich in Wien weggeworfen wird, entspricht dem Tagesbedarf einer Stadt mit 260.000 Einwohnern.
Das erste der acht Millenniumsentwicklungsziele will den weltweiten Hunger halbieren… doch es rückt in scheinbar unerreichbare Ferne. So viele Menschen wie seit 1970 nicht leiden Hunger.

2008 wurden weltweit 119,8 Milliarden US-Dollar für die Bekämpfung von Hunger und Armut eingesetzt, für Rüstung jedoch 1,464 Billionen – also über 12 Mal mehr. Mit 480 Milliarden Euro bürgt der deutsche Steuerzahler für die Bankenrettung. Rund 10 Milliarden Euro betrugen im Jahr 2008 die öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit. Es handelt sich um eine Frage der Prioritätensetzung – nicht knapper Staatskassen. Die Weltgemeinschaft vergisst die Armen und Ärmsten.

Wenn alle fünf Sekunden ein Kind an Hunger stirbt, warum tun nicht alle was dagegen?

Wettbewerb

Wir suchen bis zum 31. August 2010 in einem nichtkommerziellen Wettbewerb Plakatbeiträge in A1 zum Titel „Hunger nach Solidarität“: kreativ, überraschend, bissig, ungewöhnlich. Beiträge, die das Thema kritisch betrachten und dabei die Widersprüche im kleinen oder großen Zusammenhang aufgreifen. Die Beiträge sollen auf die Welthungersituation aufmerksam machen und die Frage der weltweiten Partnerschaft, Verbundenheit und Verantwortung aufwerfen. Sie sollen verdeutlichen, dass wir alle in einer Welt leben.
Folgende URLs müssen eingebaut werden: www.sodi.de, www.steuer-gegen-armut.org.
Die Verwendung des Titels „Hunger nach Solidarität“ ist erwünscht.

Bis zu 15 Plakate der Vorauswahl werden in einer Ausstellung und einem Ausstellungskatalog veröffentlicht. Die Ausstellung reist als Wanderausstellung durch Deutschland. Der Katalog dokumentiert die ausgewählten Plakate und enthält neben entwicklungspolitischen Informationen individuelle Texte zu den KünstlerInnen, welche in Rücksprache mit den TeilnehmerInnen veröffentlicht werden. Bis zu zwei Gewinnerplakate werden im Raum Berlin an öffentlichen Haltestellen maximal auf vier Wochen begrenzt gehängt.

Jury

Eine Jury bestehend aus Wilfried Klink (Geschäftsführer Kreation TRIALON Marketing & Kommunikation GmbH), Ralf Mueller von der Haegen (FLMH | Labor für Politik und Kommunikation), Alexander Schudy (Koordinator Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V.), Torsten Feltes (Mitglied des SODI-Vorstands) bewertet die Beiträge und wählt die bis zu 15 besten und 2 Gewinner aus.

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt sind Studierende und Auszubildende im Alter bis 35 Jahre der Mediengestaltung, Visuellen Kommunikation, des Informationsdesign und ähnlicher Richtungen sowie freie Kreative bis 35 Jahre. Es sind Einzel- und Gruppenarbeiten zugelassen. Die TeilnehmerInnen sichern dem Träger zu, Urheber der eingereichten Arbeiten zu sein. Die Beiträge müssen frei von Rechten Dritter sein. Der Träger sieht sich von der Haftung befreit sollten Dritte Rechte an den Beiträgen der TeilnehmerInnen geltend machen. Die WettbewerbsteilnehmerInnen räumen dem Träger das Erstveröffentlichungsrecht ein.

Die Beiträge müssen im EPS und PDF (X3:2002) Format (A1 bei 300 dpi) eingereicht werden. Bei Überschreitung des sendbaren Datenvolumens kann alternativ eine jpg-Datei eingereicht werden.
Kontakt: e.zach[at]sodi.de
Beiträge, die nach dem 31. August 2010 eingehen, können nicht berücksichtigt werden.

Die WettbewerbsteilnehmerInnen erklären sich einverstanden, dass ihre Teilnehmerdaten gespeichert werden und im Rahmen der Präsentation der Wettbewerbsergebnisse einsehbar sind. Eingereichte Teilnehmerdaten sollen Name, Alter, für die TeilnehmerInnen relevante Stationen ihrer Arbeit als GrafikerInnen und ihre Bezugs- und/oder Berührungspunkte zu Entwicklungspolitik und/oder zum angesprochenen entwicklungspolitischen Thema des Wettbewerbs (Millenniumsentwicklungsziele, Welthungersituation, weltweite Partnerschaft) umfassen. Diese Daten können formlos im Rahmen der Teilnahme eingereicht werden. Beim Umgang mit diesen Daten bemüht sich der Träger um größtmögliche Sorgfalt.

Eingereichte Arbeiten werden Dritten außerhalb des Wettbewerbs nicht zur Kenntnis gebracht. Die Urheberschaft der TeilnehmerInnen an Ihren jeweiligen Arbeiten wird anerkannt.

Der Träger versichert die ausschließlich nichtkommerzielle Nutzung.

Mit der Teilnahme werden die Bedingungen anerkannt.

Bewertung

Formale Vorgaben müssen eingehalten werden. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und nicht anfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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