SODI sieht weiter!

SODI sieht weiter!

SODI zeigt sechs ausgewählte Dokumentationen zur Welthungersituation, zu globaler Nahrungsmittelproduktion und zur Finanzindustrie. SODI möchte damit globale Zusammenhänge aufzeigen, über globale Problemlagen informieren und begreifbar machen, was Entwicklungspolitik mit jedem einzelnen von uns zu tun hat.

SODI freut sich auf rege Teilnahme!
Eintritt FREIwillige Spende!

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31.03.2010, 20:00 | Z-inema, Bergstr. 2, 10115 Berlin

We feed the World

Der Film hat sich auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht, ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Warenströme und Geldflüsse – ein Film über den Mangel im Überfluss.

Der Film gibt in eindrucksvollen Bildern aus Frankreich, Spanien, Rumänien, Schweiz, Brasilien und Österreich Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel. Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. Zu Wort kommen neben Jean Ziegler Fischer, Bauern, Agronomen, Biologen und auch der Produktionsdirektor des weltgrößten Saatgutherstellers Pioneer sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestlé International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt.

Die Dokumentation gibt erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat.

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28.04.2010, 20:00 | Z-inema, Bergstr. 2, 10115 Berlin

Let’s make MONEY

Let’s make MONEY folgt dem Weg unseres Geldes, dorthin wo spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter unser Geld vermehren und selbst bettelarm bleiben.

Der Film zeigt uns mehrere Ebenen des Finanzsystems. Zu sehen sind dabei Unternehmer, die zum Wohle ihrer Aktionäre ein fremdes Land abgrasen, solange die Löhne und Steuern niedrig und die Umwelt egal ist. Wir erleben die allgegenwärtige Gier und die damit verbundene Zerstörung.

Wir erfahren, warum es auf dem Globus zu einer unglaublichen Geldvermehrung gekommen ist. Wir lernen deren Konsequenzen für unser Leben kennen. Täglich werden Milliardensummen, die möglichst hoch verzinst werden sollen, mit Lichtgeschwindigkeit um den Globus transferiert. Der Film zeigt einige Zwischenstationen dieser Geldvermehrungsreise, wie die Schweiz, London oder Jersey.

Es kommen reiche Manager, Investoren, prominente Vertreter der Wirtschaft und der Banken zu Wort, aber auch Wirtschaftsexperten und Universitätsprofessoren sowie Obdachlose und Arbeiter weltweit.

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30.06.2010, 20:00 | Z-inema, Bergstr. 2, 10115 Berlin

Der große Ausverkauf

Der Film schildert das Komplexe Phänomen „Privatisierung“ und porträtiert Menschen, die sich auf ihre Art und Weise gegen inhumane und fehlgeleitete Versuche, das Wirtschaftswachstum zu steigern, zur Wehr setzen.

Der Film zeigt, was hinter dem abstrakt klingenden Phänomen der Privatisierung öffentlicher Dienste steckt. Was es für die Menschen bedeutet, die davon direkt betroffen sind. Was eine Gesellschaft verliert, die Konzernen die Verantwortung für ihre Grundversorgung überträgt.

Was passiert, wenn plötzlich Strom- und Wasserversorgung, Nahverkehr oder Krankenhäuser nicht mehr in den Händen des Staates ruhen? Vier Menschen aus Großbritannien, den Philippinen, Südafrika und Bolivien erzählen dazu ihre Geschichten.

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28.07.2010, 20:00 | Z-inema, Bergstr. 2, 10115 Berlin

Black Gold

Der Film zeigt das „schwarze Gold“ Kaffee, seinen Handel und Bestrebungen diesen fair zu machen.

Die Kluft zwischen der glitzernden Welt auf Hochglanz polierter Espresso-Maschinen und der mühsamen Arbeit auf afrikanischen Kaffeeplantagen könnte größer nicht sein.

Von den 230 Dollar, die aus einem Kilo Kaffeebohnen im Westen erzielt werden, erhalten die afrikanischen Anbauer gerade einmal zwischen 23 und 50 Cent. Ein Land wie Äthiopien – Afrikas größter Kaffeeproduzent, in dem 15 Millionen Menschen vom Kaffeeanbau leben, welcher 67 Prozent des gesamten Exports ausmacht – hat ständig zusätzliche Ertragseinbußen zu beklagen. Afrikanische Gewerkschaften fordern seit langem, die Preise anzuheben und die Handelsketten zu verkürzen. Normalerweise besteht eine solche Kette aus sechs Gliedern – Farmer, Auktion, Hersteller, Röster, Einzelhandel und Konsument. Alle wollen mitverdienen. Unermüdlich reist Tadesse Meskela deshalb auf internationale Messen und Handelsbörsen, wo er sich bemüht, direkt in Kontakt mit Röstern wie Dallmayr und Starbucks zu treten.

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08.09.2010, 20:00 | Z-inema, Bergstr. 2, 10115 Berlin

The Corporation

Der Film nimmt eine kritische, sehr unkonventionelle Analyse des Verhaltens moderner Großunternehmen und des Kapitalismus vor.

Konzerne sind die wichtigsten Institutionen unserer Zeit.

Anhand von haarsträubenden Fallstudien kommt der Film zum Schluss, dass sich Konzerne, als juristische Personen betrachtet, in der Regel wie klinische Psychopathen verhalten: selbstsüchtig, kaltblütig und hinterhältig verletzen sie ethische und rechtliche Normen. Sie empfinden weder Schuld noch Reue. Gleichzeitig sind sie in der Lage, dem Rest der Welt Verantwortungsbewusstsein und Mitgefühl vorzutäuschen.

Der Film führt den psychopathischen Charakter der Institution “Unternehmen” vor. Er zeigt das pathologische Streben der Konzerne nach Geld und Macht, wie Unternehmen uns beeinflussen, unsere Umwelt, unsere Gesundheit, die Medien, die Demokratie und selbst unsere Gene – und wie sich die Menschen dagegen wehren.

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27.10.2010, 20:00 | Z-inema, Bergstr. 2, 10115 Berlin

The End of Poverty?

Der Film zeigt wie reiche Länder ihren Vorteil aus armen Entwicklungsländern ziehen. Und das Armut kein Zufall ist.

20% der Weltbevölkerung verbrauchen 80% unserer natürlichen Ressourcen. Jedes Jahr konsumieren wir 30% mehr als der Planet regenerieren kann. Globale Armut ist kein Zufall. Hunger ist kein natürliches Phänomen – es ist ein politisches, von Menschen gemachtes.

Experten der Ökonomie wie Nobelpreisträger Joseph Stiglitz und Amartya Sen, Autoren wie Susan George und John Perkins kommen genauso zu Wort wie Aktivisten sozialer Bewegungen weltweit.

Bilder aus den Slums in Afrika und den Barrios in Lateinamerika zeigen wie reiche Länder daraus ihren Vorteil ziehen und stellt die Frage:

Können wir die globale Armut jemals in unserem derzeitigen ökonomischen System überwinden?

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