Archive for the ‘Allgemein’ Category

Spatial pattern of rural poverty and agricultural income in Malawi

Mittwoch, Februar 10th, 2010

Information of geographic distribution of rural poverty and agricultural income is relevant for policy makers, development cooperation and researchers. As in several developing countries rural poverty varies in Malawi. Overwhelmingly, the highest poverty rates and lowest agricultural income are found in the southern districts, while the central and northern districts have lowest rates and higher income respectively. Districts with a higher share of households involved in cash crop as well as food crops growing and respective related characteristics have a higher agricultural income and lower poverty headcount. For the full text see:
http://www.uni-koeln.de/phil-fak/afrikanistik/kant/data/Bohne-KANT2.pdf

Der Schatten über der Afrikameisterschaft

Mittwoch, Februar 3rd, 2010

Im Januar 2010 fand in Angola die 27. Afrikameisterschaft im Fußball statt. In der Afrika-Süd-Ausgabe 5/09 habe ich einen Artikel mit „Im Schatten der Weltmeisterschaft“ überschrieben. Aufgrund des Überfalls auf die togolesische Mannschaft kurz vor Beginn der Meisterschaften ist dieser Artikel mit „Der Schatten über der Afrikameisterschaft“ betitelt. Nach dem Ende der Afrikameisterschaften lohnt ein kurzer Blick auf das Turnier.

Es sollten Afrikameisterschaften werden, die das neue Selbstverständnis von Angola deutlich zeigen sollten: wirtschaftliches Wachstum, politische Stabilität und nationales Selbstbewusstsein. Kurz vor Beginn wurde jedoch die togolesische Mannschaft an der Grenze zwischen der Republik Kongo und Cabinda von Rebellen angegriffen. Mit vielfältigen Folgen: Erstens, die togolesische Delegation hatte drei Tote zu beklagen und musste auf Beschluss der Regierung abreisen. Zweitens war die Afrikameisterschaft auf einmal im Fokus des europäischen Medieninteresses, wo sonst meist nur der Afrikameister erwähnt wird (obwohl in der Tagesschau vom 31.01.2010 dies keine Erwähnung fand). Im gleichen Atemzug wurde die Sicherheitsfrage zur Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika wieder kontrovers diskutiert. Der einseitige Diskurs in den meisten Medien mit Blick auf die WM wurde noch einmal verstärkt. Und drittens liegt über diese Afrikameisterschaften ein Schatten, der retrospektiv immer wieder genannt werden wird. (weiterlesen …)

Afrikameisterschaften im Fußball – Chance und Herausforderung für Angola

Samstag, Januar 9th, 2010

Am Sonntag begannen mit dem Spiel Angola gegen Mali die 27. Afrikameisterschaften im Fußball. Noch vor Beginn liegt jedoch bereits ein Schatten über dem Turnier, der ein großes europäisches Medieninteresse auf sich zog. Am Freitag wurde die Nationalmannschaft von Togo von Rebellen in Cabinda attackiert, was drei Tote und den Rückzug der togolesischen Mannschaft zur Folge hatte und zugleich ein negatives Bild auf Angola warf. Dabei sollten die Afrikameisterschaften eine kontinentale Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften sein.

Chance für Angola

Zum ersten Mal trägt mit Angola ein portugiesischsprachiger Staat die Meisterschaften aus, die vom 10. bis 31. Januar stattfinden. Es kann angenommen werden, dass mit der Vergabe an Angola nun der ökonomische und politische Bedeutungszuwachs von Angola im südlichen Afrika anerkannt wird. Für Angola stellt die Afrikameisterschaft eine Chance zur weiteren Normalisierung nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg dar. Dieser führte nach Schätzungen zu einer halben Million Toten und mehr als zwei Millionen Vertriebenen. Auch erhebliche Teile der Wirtschaft, Landwirtschaft und Infrastruktur wurden zerstört. Neben Investitionen in Infrastruktur sollten die Meisterschaften auch dem Ziel der Nationenbildung und Aussöhnung dienen. Der Slogan A country united and driven by football sollte dem Ziel der Verständigung zwischen Regionen und Ethnien Ausdruck verleihen. So wurde neben der Hauptstadt Luanda, auch Lubango und Benguela sowie Cabinda als Austragungsort ausgewählt. In Cabinda gibt es seit Jahrzehnten sezessionistische Bestrebungen, hinter denen sowohl ethnische als auch ökonomische Gründe stehen. (weiterlesen …)